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Dieser Blog befasst sich mit den Themen Innovation & Inspiration, Medien & Gesellschaft, Wohnen & Wohlfühlen, Gesundheit & Ganzheitlichkeit sowie Kultur & Musik.

Es geht um Bewusstsein, Anregung und möglichst brauchbare Erkenntnisse für einen leichteren & beschwingteren Alltag! Gute Unterhaltung!

MäR
04

Ground Control to Major Tom

Das Universum ist laut heutigem Stand der Wissenschaft rund 13.7 Milliarden Jahre alt. Um uns die zeitlichen Dimensionen besser vorzustellen, übertragen wir diese Zeitspanne mal – rein gedanklich – auf einen 24-Stunden-Tag. So gesehen tauchen um 23.35 Uhr die Dinosaurier auf, die um 8 Minuten vor Mitternacht bereits wieder ausgestorben sind. Und erst 4 Sekunden vor Mitternacht erscheinen die ersten Menschen auf der Bildfläche!

Das kann man sich noch so einigermassen vorstellen – aber wenn es erst einmal um die Ausdehnung des Universums geht, verlässt uns unsere Vorstellungskraft. Bereits in unserer Galaxie, der Milchstrasse, tummeln sich einige 100 Milliarden Sterne – und dann soll es ja noch über 100 Milliarden weitere Galaxien im Universum geben. Da meldet der „Silikon-Chip" in unserem Kopf „überladen", wie es so schön in einem Lied aus meiner Kindheit heisst („I Don't Like Mondays"). Nicht viel einfacher fällt uns das Vorstellen sehr kleiner Grössen, auch wenn uns Worte wie „Nano-Technologie" oder „Quanten-Physik" mittlerweile ganz locker über die Lippen gehen.

Und so ganz haben wir auch nie begriffen, dass Geraden nur auf die (vergleichsweise) kurze Distanz existieren, auf der Erde zum Beispiel. Draussen im Universum gibt es keine geraden Linien – und von ganz weit her hören wir noch unseren Geometrie-Lehrer, der uns beigebracht hat, dass sich Parallelen irgendwo in der Ferne kreuzen (mit einem vagen Verweis auf Albert Einstein). Aber keine Angst: Es wird jetzt nicht noch wissenschaftlicher & komplizierter, auch wenn wir noch ganz kurz bei Einstein bleiben. Von ihm stammt nämlich der auch heute noch überaus brauchbare Ratschlag: „Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher."

Daran haben sich auch die Macher der tollen neuen Internet-Seite „The Scale of the Universe 2" gehalten: http://htwins.net/scale2/

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FEB
25

Leute, Leute! Lasst es krachen ...

Wer sagt über die Trennung von Heidi Klum und Gatte Seal (nachdem ein Ausschnitt aus einer amerikanischen Talk-Show eingeblendet worden war, in der Heidi bekannte, dass sie sich für Schäferstündchen mit Gatte Seal extra auf dem Dachboden oder im Schrank verabreden würde): „Ja hat denn der Heidi eigentlich mal irgendeiner erzählt, dass man Schwarze in den USA nicht mehr verstecken muss?"

Richtig, es ist die von ihren Fans liebevoll „Gruberin" genannte bayrische Kabarettistin (& Schauspielerin) Monika Gruber – hinlänglich bekannt aus dem Bayrischen Fernsehen, wo sie über die Jahre für zahlreiche Höhepunkte im satirischen Schaffen des Senders sorgte: "Kanal Fatal", "Die Komiker", "Normal is des ned",  „Grünwald Freitags-Comedy", "Die Klugscheisser", überdies Solo-Bühnen-Programme wie etwa "Wenn ned jetzt, wann dann!" und anderes mehr. Oder sie tischt „Neues aus der Anstalt" auf. Und nimmt jetzt monatlich in ihrer neuen Sendung „Leute, Leute!" (ZDF) „Promis und andere Menschen ohne richtigen Beruf" unter die Lupe. Jenseits von Bussi-Bussi und Wir-loben-uns-alle-über-den-grünen-Klee. Es darf also gelacht werden – aus Freude oder Schadenfreude. Ein paar kleine Kostproben aus der Auftakt-Sendung:

Aus dem Gespräch mit der fiktiven – der „echten" nachempfundenen – Promi-Expertin „Idylle Seichtenberg": „Warum bloss macht ein Promi Werbung für Diäten?" „Weil er für eine Karriere zu alt, fürs Promi-Dinner zu verfressen und für ein Leben in Bescheidenheit zu verschuldet ist." „Und wer ist generell anfällig für sogenannte Promi-Diäten?" „Menschen, bei denen das Gewicht über dem IQ liegt." „Hat sich Chiara O. eigentlich ein Magenband ums Grosshirn schnallen lassen, um nicht zu viele Gedanken zu sich zu nehmen?"
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FEB
16

Fernsehen bleibt global führendes Massen-Medium

Argwöhnisch wacht der Mensch über alles, was ihm gehört. Nur die Zeit lässt er sich stehlen, am meisten vom Fernsehen. Wie wahr – auch wenn diese Analyse des (verstorbenen) amerikanischen Nobelpreis-Trägers Linus Pauling schon über zwei Jahrzehnte alt ist. Damals in den 80er Jahren sahen die Menschen etwa zwei Stunden täglich fern – heute sind es über drei Stunden pro Tag im weltweiten Durchschnitt.

Der deutsche Journalist und Autor Alexander Kissler weiss um die Anziehung des TV auf breite Bevölkerungs-Schichten: "Ich mag das Fernsehen. Ich mag es, nach Hause zu kommen, den Mantel abzulegen, die Schuhe auszuziehen und zu wissen: Was auch immer du gerade erlebt haben magst, welche Überraschung der Tag gebracht haben mag, nun wartet auf dich das Erwartbare. Es wird dich ablenken von dir selbst. Ich kann mir sicher sein, wenige Meter von mir entfernt, dort, auf der Mattscheibe, wird auch heute wieder ein Haus renoviert, ein Schnitzel gebraten, eine Brust vergrössert. Wieder werden sich Menschen die Meinung sagen, direkt und leidenschaftlich, wieder wird irgendwo die Welt unterzugehen drohen und es doch nicht tun, weil zur selben Zeit ein schmucker Arzt die Berge besteigt und den Tod besiegt."

Müssen wir uns Sorgen machen um die Zukunft des Fernsehens, das – vor dem Hintergrund eines beschleunigten technologischen Wandels – immer mal wieder in die baldige Versenkung geschrieben wird?

Keineswegs! Fernsehen wird seine Position als meistgenutztes Medium und Gesprächs-Thema Nummer eins sogar weiter festigen können – im deutschsprachigen Raum und auch global. Die weltweit gut 3.7 Milliarden TV-Zuschauer dürften 2011 im Durchschnitt rund 3 ¼ Stunden pro Tag ferngesehen haben. Im deutschsprachigen Raum werden es etwa 3 ½ Stunden täglich gewesen sein.
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FEB
06

Rudi Ratlos

Durch Denken und Sich-Erinnern schlägt der Mensch Wurzeln auf dieser Welt. Nur lässt sich der Film der Erinnerung nicht restaurieren – schon gar nicht bei Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind. Wie der frühere Fussballer („schönster Bundesliga-Spieler" der frühen 70er Jahre), Sport-Manager, Ruhrpott-Macho & Frauen-Flüsterer, Werbe-Star & begnadete Selbst-Darsteller Rudi Assauer. Immer eine Zigarre im Mund und nie verlegen um einen dreisten Spruch. Nun hat der 67-Jährige – zwei Jahre nach der offiziellen Diagnose – seine Erkrankung öffentlich gemacht und im Fernsehen sein Buch „Wie ausgewechselt – Verblassende Erinnerungen an mein Leben" vorgestellt. Die Krankheit liess sich nicht mehr länger verheimlichen, hatten doch immer mehr Gerüchte über Demenz oder wahlweise auch Alkohol-Missbrauch die Runde gemacht.  

Bizarr mutet es an, wenn heute Lastwagen der Schnell-Imbiss-Kette „Mr. Chicken" durch den Ruhrpott kurven, ein strahlender Rudi Assauer auf der Plane, Daumen nach oben: „Auf diese Hühner stehe ich." Ein Augenzwinkern in Richtung alte Macho-Zeiten ... Assauer amtet(e) als Gesellschafter und nahm noch im letzten Jahr wortkarg an der Einweihung neuer Filialen und anderer Werbe-Veranstaltungen teil.

Da kommen ungute Erinnerungen an Harald Juhnke hoch, der sich von Media Markt für die „Ich bin doch nicht blöd"-Kampagne engagieren liess – und kurz darauf an schwerer Demenz erkrankte. Alois Alzheimer, dem Entdecker der später nach ihm benannten Alzheimer-Krankheit (häufigste Form von Demenz) hätte das vielleicht gefallen. Der deutsche Arzt, der in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg lebte & wirkte, war nämlich ein Scherzbold und liess sich auch in harten Zeiten nicht den Humor nehmen. Gerne verkleidete er sich als Landstreicher oder Bettler und bat an seinem Institut um Almosen. Und freute sich, wenn er von keinem erkannt wurde – Mitarbeiter wohlgemerkt, nicht Demenz-Patienten! Es muss ein fruchtbares Arbeits-Klima gewesen sein rund um Alois Alzheimer, sind doch auch zwei seiner Assistenten, Creutzfeldt & Jakob, in die Medizin-Geschichte eingegangen. Aber zurück zu Rudi Assauer ...
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JAN
29

Dschungel-Camp 2012: Kein magischer Jahrgang

Du kannst zwar den Dschungel verlassen, aber der Dschungel verlässt Dich nicht, besagt ein altes afrikanisches Sprichwort. Wie wahr – geisterte doch das „RTL-Dschungel-Camp“ in den letzten beiden Wochen kreuz & quer durch alle Medien. Der Mensch, reduziert auf sich selbst und ein paar Kakerlaken, lockte wieder jede Menge Zuschauer vor die Bildschirme. Mittlerweile ist das Dschungel-Camp 2012 Geschichte, die Dschungel-Königin gewählt (Brigitte „Was geht los da rein?“ Nielsen, gestählt durch rund ein Dutzend Reality-Formate in diversen Ländern) – und man kann resümieren: Es war ein schwacher Jahrgang. Nicht Moderations-mässig, das war gewohnt solides Handwerk, die treffend-ironischen Kommentare genau auf den Mund geschrieben. Auch nicht werbe-technisch – da ging es erstmals merklich aufwärts. Aber Kandidaten-mässig kam ein ziemlich lahmes Trüppchen zusammen, das lediglich bei Dschungel-Prüfungen auftrumpfen konnte.

Obschon Potential da gewesen wäre für ein bisschen Zauber in Zeiten von Euro-Krise und nass-kaltem Januar-Wetter. Der Berner Magier Vincent Raven hätte den Dschungel raven, die Nielsen verzaubern oder wenigstens die starken Regen-Güsse voraussagen können. Aber er tat nichts dergleichen. Obwohl er sich vor dem Dschungel-Camp durchaus auf Brigitte Nielsen gefreut hatte: „In den 80ern war die ja scharf. Mal sehen, wie das heute ist.“ Er liebe alte Krähen, meinte er (bei anderer Gelegenheit). Stattdessen fiel der Raben-Flüsterer v.a. durch wenig zauberhafte Wut-Ausbrüche auf. Die eingeschränkte Nikotin-Zufuhr im Dschungel liess ihn wohl wehmütig an 2008 zurückdenken, als er in der Casting-Show „The next Uri Geller“ nicht nur den Sieg, sondern auch jede Menge Zigaretten mit nach Hause tragen durfte. Denn Juror & Löffel-Bieger Uri Geller hatte die Raucher/innen unter den Zuschauern im Saal animiert, jetzt sofort mit dem Rauchen aufzuhören: „Werft alle Eure Zigaretten auf die Bühne, Ihr werdet sie nicht mehr brauchen!“, so der Magier. Zahlreiche Gäste folgten hoffnungsvoll der Aufforderung – nur einer widersetzte sich den Anweisungen des Meisters und sammelte nach der Show seelenruhig mit einem grossen Plastik-Sack alle auf die Bühne geworfenen Zigaretten-Packungen ein.
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JAN
20

Der allerbeste Vorsatz für 2012

Wie alle Jahre wieder haben wir auch für 2012 jede Menge guter Vorsätze: Endlich wollen wir uns einmal Zeit nehmen für dies und das, wollen vielleicht weniger fernsehen und mehr Sport machen, gesünder essen und belastende Beziehungen beenden, weniger rauchen oder was auch immer. Nur wissen wir aus eigener Erfahrung: Vorsätze fürs neue Jahr gelingen selten. Selbst wenn ein Freundeskreis überwacht, ob die Vorsätze auch eingehalten werden, bleibt es ein schwieriges Unterfangen. 

Also lassen wir es am besten gleich sein mit den guten Vorsätzen? Keinesfalls. Fassen Sie einfach einen einzigen Vorsatz für 2012 – den allerbesten: Füllen Sie Ihren Kopf im neuen Jahr mit Wichtigem, Interessantem, Inspirierendem!

Denn wie heisst es so schön: “If you don’t plant flowers in the garden of your mind, you'll forever pull weeds.” Wer im Geiste keine Blumen anpflanzt, wird immer Unkraut zupfen müssen.
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