BesserFernsehen, Medien, Musik, Inspiration & Wellbeing

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Herzlich willkommen auf dem BesserFernsehen-Blog!

Dieser Blog befasst sich mit den Themen Fernsehen, Medien, Musik, Inspiration & Wellbeing. BesserFernsehen steht einerseits ganz konkret für Fernsehen/TV, andererseits aber auch für „In die Ferne sehen“ im Sinne von Weitsicht & Erkenntnis.

Gute Unterhaltung & eine gute Zeit!
JUN
29

10 Songs for Life & 2 Songs for Summer!

Can you choose 10 songs for life? Not really. 1,000 songs would be more appropriate, sure. But that would fill a whole book – maybe written by Nick Hornby, a fan of all kinds of „music lists“. Or maybe by Karl Lagerfeld, a music lover with more playlists than most of us will ever have – together! Or penned by Neil Gaiman – who could add his experience with musician wife Amanda Palmer (who happens to be part of my little list).

In Nick Hornby’s book & film „High Fidelity“, the main character Rob says: “Is it wrong, wanting to be at home with your record collection? It's not like collecting records is like collecting stamps, or beermats, or antique thimbles. There's a whole world in here, a nicer, dirtier, more violent, more peaceful, more colorful, sleazier, more dangerous, more loving world than the world I live in; there is history, and geography, and poetry, and countless other things I should have studied at school, including music.”

Here comes my very subjective little list (no ranking, of course):

1. FOREVER YOUNG
2. PIANO MAN
3. IN MY MIND
4. TIRED OF BEING SORRY
5. HELLO (TURN YOUR RADIO ON)
6. THE WINDMILLS OF YOUR MIND
7. VIVA LA VIDA
8. SOME BETTER DAY
9. I HOPE YOU DANCE
10. SO MUCH MAGNIFICENCE

More on that in a minute.

If you‘re up for some new tunes for summer – here are two lovely songs written by myself:

FALLING INTO PRESENCE is about the trouble, routine & numerous illusions of everyday life – the chorus illustrates the relief, magic & power of „falling into presence“ (song & video clip feature the „King of Cool“, Steve McQueen): „When all the final curtains fall / Illusions tumble down the wall / You leave behind the painful past / And time is on your side at last / You realise the present‘s worth / You feel the naked heart of earth / And see it’s all inside of you / The universe, the love, the clue / And Rilke adds, with poet‘s tongue / The hawk, the storm, the song / And Rilke adds, with poet‘s tongue / The hawk, the storm, the song ...“

SUN DECK SONG: The song shows that we would do many things differently in life, if we had another chance to do so. That we would take a much bolder approach to life – as a private person and as a society. We are sitting in a big „Ship of Fools“, so to speak, and hope the trip goes well once again: „And if I had another life and chance / I wouldn’t miss to ask you for a dance / The famous „Ship of Fools“ would come alive / And all of our cravings may survive / I swear the doctor would not die / Between the sun deck and the sky / In a world beyond just right and wrong / I’m Ground Control and you are Major Tom …“

http://www.besser-fernsehen.ch/songs.html

Sun Deck Avenue is my pseudonym, because I like the word „sun deck“ and „Sun Deck Avenue“ sounds like a band name – without having a band!

I hope you enjoy. And here comes my little list for life:

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APR
03

10 Songs fürs Leben

Kann man 10 Songs fürs Leben aussuchen? Nicht wirklich. Tausend Songs kämen der Sache sehr viel näher, schon klar. Aber das wäre dann Stoff für ganze Romane, von Schriftsteller Nick Hornby etwa, der schon öfter über Musik geschrieben hat und bekanntlich ein Fan von allerlei Musik-Listen ist. Oder vielleicht von Mode-Macher Karl Lagerfeld, einem grossen Musik-Liebhaber mit mehr Play-Lists, als die meisten von uns jemals (zusammen!) haben werden. Oder von Schriftsteller Neil Gaiman – er könnte erst noch aus den Erfahrungen von & mit seiner Musiker-Ehefrau schöpfen (die auch in meiner kleinen Auflistung vertreten ist).

Ich selber schreibe zurzeit an einem ganz anderen Buch, also bleibt es hier vorerst bei 10 Songs – wohl wissend, dass das nur eine winzige, sehr subjektive Auswahl sein kann. Und schon gar keine Rangliste. Ausserdem beschränke ich mich hier ganz bewusst auf englischsprachige Songs – ansonsten öffnen sich noch ganz andere Universen …

In Nick Hornbys Buch & Film „High Fidelity“ sagt die Haupt-Figur Rob: „Platten-Sammeln (damals gab es noch hauptsächlich Platten) ist nicht wie Briefmarken oder Bierdeckel oder alte Fingerhüte sammeln. Da steckt eine Welt drin, eine schönere, schmutzigere, gewalttätigere, friedlichere, farbenfrohere, schlüpfrigere, gemeinere und liebevollere Welt als die, in der ich lebe.“ Oft halt Soundtracks für Menschen mit abenteuerlichem Herzen und langweiligem Leben …

Hier also meine kleine Song-Auswahl:

1. FOREVER YOUNG
2. PIANO MAN
3. IN MY MIND
4. TIRED OF BEING SORRY
5. HELLO (TURN YOUR RADIO ON)
6. THE WINDMILLS OF YOUR MIND
7. VIVA LA VIDA
8. SOME BETTER DAY
9. I HOPE YOU DANCE
10. SO MUCH MAGNIFICENCE

Dazu gleich mehr.

Jeder, der einen Stift, ein Instrument, ein Mikrofon bzw. die modernen Kommunikations-Wege benutzt, trägt eine gewisse Verantwortung – denn er gestaltet unsere Kultur mit. Daher liegen mir natürlich auch die Texte am Herzen. Nicht dass Songs grundsätzlich super-intellektuell, politisch hoch-korrekt, vollgepackt mit wichtigen & nachhaltigen Botschaften oder gar mit erhobenem Zeigefinger daherkommen müssen – denn gut gemeint ist bekanntlich oft das Gegenteil von gut gemacht. Nur sollte man nicht gleich an Voltaire denken müssen, der schon vor langer Zeit nicht ganz grundlos beklagte: „Alles, was zu dumm ist, ausgesprochen zu werden, wird gesungen.“

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FEB
01

Glücks-Werbung hat einen an der Waffel

Schriftsteller & Ex-Werber Frédéric Beigbeder hat es am unverblümtesten ausgedrückt: „Behandeln Sie die Konsumenten nicht als Vollidioten, aber vergessen Sie nie, dass sie Vollidioten sind." Die Werbe-Industrie hat sich das gut gemerkt – nicht zuletzt, wenn es um Glücks-Versprechen geht.

Unsere moderne Gesellschaft ist bekanntlich besessen vom Glücklich-Werden: Du hast ein Recht auf Glück, hol es Dir, halt es fest, lass es bloss nicht davonlaufen – sei schneller, sei schlauer, sei glücklich! Und die Werbung scheint noch besessener davon zu sein. Was hätte uns in den letzten Jahren nicht alles glücklich machen sollen – marketing- & werbe-technisch gesehen (wir müssten längst in jeder Hinsicht überglücklich sein): Nahrungsmittel aller Art von Süssigkeiten bis zum Fleisch-Kloss, Brillen & Kontakt-Linsen, Wellness-Angebote, Reisen & Kosmetik, Schuhe & Klamotten, Uhren & Schmuck, Autos & Immobilien, Bank- & Versicherungs-Dienstleistungen, Bücher, Medien, Unterhaltungs-Elektronik, Lebens-Berater aller Couleur und vieles, vieles mehr. Der Frühstücks-Drink macht „wach, schön & glücklich“. Das Shampoo macht „die Kopfhaut glücklich“. Das Eso-Seminar ermöglicht ein „glückliches Spüren & Schwingen“. Und die Schweizer Traditions-Bank macht rundherum glücklich. Tausend Mal der gleiche Sch*iss …

Und ein Ende ist nicht in Sicht. Januar 2015 – ein Werbe-Umschlag verheisst: „Glücks-Post für Frau Schaffner – Shopping bei Bader macht glücklich!“ Und weiter: „Ihr Bader Haupt-Katalog macht glücklich! (…) Wir möchten, dass Sie glücklich sind!“ Und draussen lese ich in grossen Werbe-Lettern: „Kägi fret. Ein Bisschen Glück. Glück ist ein Kägi.“ Aha, zur Abwechslung mal was ganz Neues im neuen Jahr. Zumindest für jene Konsumentinnen & Konsumenten, welche die letzten Jahre im Koma verbracht haben. Kägi fret sind laut Firmen-Website eine „berühmte, knusprig-leichte Waffel-Spezialität. In ihr sind traditionelle Backkunst und meisterliche Schokolade-Kompetenz aufs Glücklichste vereint. Oder wie der Volksmund sagt: Glück ist ein Kägi.“ Aha, der Volksmund. Durfte hier Mutti auf Prozac in die Tasten hauen? Oder hat Florian Silbereisen einen Neben-Job? Auf der gleichen Seite kann man noch am „GlücksGrüessli Gewinnspiel“ teilnehmen, sich einklicken bei „Glück gewinnt, hier!“ und mit etwas Glück „mit einem Reise-Gutschein oder Sofort-Preis glücklich werden“.

Ach du dickes Glück. Wer heute noch die ausgelatschten Werbe-Glücks-Pfade beschreitet, sollte eigentlich eine Entschädigung zahlen müssen für hohen Einfallslosigkeits-, Abkupferungs- & Nerv-Faktor. Das Glücks-Virus hat mittlerweile einfach zu viele Werber & Firmen befallen …  

„Werde schwerhörig, wenn das Wort ‚Glück‘ fällt. ‚Glück‘ ist Hirn-Gespinst, Seifenblase, Foto-Unterschrift“, hat Hildegard Knef einmal so schön gesagt – auch wenn sie damit natürlich nicht explizit die Werbung meinte. Denn es war ja nicht immer so krass mit den diesbezüglichen Marketing-Floskeln. Vor der inflationären Verbreitung von Glücks-Werbung ging es ja durchaus auch mal ganz charmant zu und her mit dem kleinen Stück vom Glück in der Reklame. Mit den kleinen Freuden des Lebens, die es mehr zu schätzen gilt. In einer alten Fernseh-Werbung von After Eight haben ein paar schöne junge Leute in einem prächtigen Schloss-Park bei einer Tombola mitgespielt. Im Vordergrund unterhalten sich ein Mann und eine Frau über ihre Gewinne. „Ein Ferrari“, meint die Dame leicht gelangweilt. „Und Sie, Mylord?“ „Eine Packung After Eight.“ Da flötet ihm die junge Frau mit bezauberndem Lächeln zu: „Sie haben schon immer mehr Glück, Mylord!“

Man könnte sich beispielsweise auf folgenden gemeinsamen Nenner einigen: Wer eine bessere Werbung in Zusammenhang mit Glück aus dem Hut zaubert, kann sie auch heute noch bringen. Und für alle übrigen aufgewärmten Glücks-Restposten gilt: Sh*t up.

Natürlich sehnt sich der Mensch nach Glück. Nach Glück, Genuss, Abenteuer, Leidenschaft, Liebe, Partnerschaft, Familie, Vertrauen, Freundschaft, Gemeinschaft, Sicherheit, Sinn, Vermächtnis und nach weiteren wichtigen Werten im Leben. Das hat die Werbe-Industrie völlig richtig erkannt. Die Werbung sagt & zeigt uns auch ständig, was wir wollen – nur verkauft sie es uns leider nicht. Dafür aber jede Menge anderen – mehr oder weniger – überflüssigen Kram.

Philosoph, Schriftsteller und „School of Life“-Gründer Alain de Botton trifft im folgenden kleinen Video (1 ½ Minuten) den Nagel auf den Konsumenten-Kopf:

Adverts know what we really want – they just refuse to sell it to us
https://www.youtube.com/watch?v=ck8eop8PLAc
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NOV
13

The Sopranos – Episode 87 – The Final Countdown

Viel ist diskutiert worden in den letzten Jahren über das Ende der Kult-Fernseh-Serie „The Sopranos“ (eine Serie aus dem italo-amerikanischen Mafia-Milieu). Was ist wirklich passiert dort im Restaurant, nachdem es dunkel geworden ist auf unseren Bildschirmen? Was führte der Typ mit dem „Members Only Jacket“ im Schilde, der in der Toilette verschwand? Hat er Tony erschossen in diesem (fernseh-)geschichtsträchtigen Moment, als der Bildschirm abrupt schwarz geworden und die Musik verstummt ist? Und hätte Tochter Meadow den Mord vielleicht verhindern können, wenn sie schneller eingeparkt und sich rechtzeitig neben ihren Vater gesetzt hätte?

Waren die Glocken-Töne, das Bild mit der orange-farbenen Katze und all die anderen Kleinigkeiten Symbole für den bevorstehenden Tod des Capo von New Jersey? „Du wirst es wahrscheinlich nicht einmal hören, wenn es geschieht …“, wurde ja bereits im Vorfeld prophezeit.

Ist Tony nun gestorben oder nicht?

Natürlich ist er gestorben. Alles andere wäre Wunschdenken. Die Musik hat endgültig aufgehört zu spielen.

Aber – wie so oft im Leben – ist alles ganz anders gewesen damals …

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NOV
12

The Sopranos, Episode 87 – The Final Countdown

There has been much debate in recent years about the end of the TV series „The Sopranos“ (located in the Italian-American Mafia milieu). What happened at the restaurant after our screens went black? What was the guy with the Members Only jacket up to who disappeared in the toilet? Did he shoot Tony in this historic TV moment when the screen went black and the music stopped all of a sudden? And who could have prevented the murder? Daughter Meadow, maybe, his „guardian angel“, by parking faster?

The ringing of the bell, the orange-colored cat and all the other little symbols – signs that death of the Capo of New Jersey was near? „You probably don’t even hear it when it happens …”, was argued earlier on in the series.

Did Tony Soprano die or not?

Of course he died. Anything else is wishful thinking. The music has stopped playing once and for all.

But things are not always what it seems ...

Let me take you back to a restaurant in the greater New Jersey area, back to the year 2007 … 

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AUG
12

Klartext über Schul-Medizin, Alternativ-Medizin & Quanten-Quatsch

Klassische Schul-Medizin – oder doch lieber eine der vielen alternativen Heil-Methoden? Oder vielleicht gleich die angesagte „Quanten-Heilung“ ausprobieren? Ja wie denn, wo denn, was denn? Viele verunsicherte Patientinnen & Patienten wünschen sich einfach nur die bestmögliche Behandlung ihrer jeweiligen Beschwerden. Aber wer hat noch den Überblick im dichten Gesundheits-Dschungel?

Dieser Artikel wird Ihnen einiges an Klarheit verschaffen.

Ich steige ein mit einer kleinen persönlichen Anekdote: Mein Vater Freddy (Leser/innen meines Blogs kennen ihn schon aus anderen Artikeln …) ist seit Jahren schwer dement und braucht Hilfe für praktisch alles. Er ist pflegebedürftig, inkontinent, kann schon lange nicht mehr sprechen oder sich auch nur selber etwas zum Essen oder Trinken greifen, das in Reichweite bereit steht. Nur gehen kann er noch alleine – ins Irgendwo und leider nicht mehr zurück. Ich bin regelmässig bei ihm, er erkennt mich auch noch, obschon ich natürlich nicht weiss, ob er mich noch richtig einordnen kann. Weder mein Name noch der Name meiner Schwester oder jener seiner verstorbenen Frau rufen spürbare Reaktionen hervor. Ich spreche auch regelmässig mit meinem Vater und erzähle ihm, was so passiert. Und ermutige ihn, ein bisschen zu reagieren, „ja“ oder „nein“ zu sagen, auch wenn das kaum noch Sinn macht. Aber erstaunlicherweise gibt es ein allerletztes „Zauber-Wort“, das auch heute noch irgendwie bei ihm ankommt. Es lautet „Dr. Böni“!

Dr. Böni ist der langjährige Hausarzt meines Vaters, seit mehr als 30 Jahren (der Name ist echt, aber gewiss keine Werbung, denn Dr. Böni nimmt schon seit Jahren keine neuen Patienten mehr …). Wenn ich diesen Namen erwähne, huscht ein leises Lächeln über das Gesicht meines Vaters. Und wenn wir zusammen die Praxis betreten, lacht er wie ein kleiner Lausbub … es ist immer wieder schön zu sehen. Es ist fast ein bisschen wie eine kleine Zeit-Reise zurück in längst vergangene Zeiten & Welten …

Besagter Dr. Böni ist ein klassischer Schul-Mediziner – und er schätzt durchaus die Segnungen der modernen Medizin. Aber aus langjähriger Erfahrung kennt er natürlich auch die Schatten-Seiten und die Grenzen der Schul-Medizin. Und er hat eine wunderbare Erklärung für die Co-Existenz verschiedener Formen von Medizin. Er sagt:

Stellen Sie sich einfach die verschiedenen gesundheitlichen Probleme & Krankheiten als ein Alphabet von A – Z vor. Wir Schul-Mediziner können sehr gut helfen von – sagen wir mal – A – H. Von I – M können wir nicht mehr so gut helfen, und von N – Q noch schlechter, und ab R wie Rest können wir gar nichts mehr tun (ausser vielleicht noch Schmerzen lindern). Und je weniger gut wir Schul-Mediziner bei einem bestimmten Problem helfen können, desto offener müssen wir für alternative Therapien sein. Und wo wir gar nicht sinnvoll helfen können, müssen wir den Patienten ermutigen, andere Wege zu beschreiten. Andererseits müssen wir Patientinnen aber auch von unsinnigen Therapien abraten, wenn eine schul-medizinische Behandlung klar die bessere Wahl darstellt.

Amen. Amen. Schauen wir uns doch gleich mal ein paar konkrete Beispiele an.

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JUL
16

Weitere Highlights aus "Kalkofes Mattscheibe/Rekalked"

Nach meinem letzten Blog-Eintrag

Top 12 aus „Kalkofes Mattscheibe/Rekalked“
http://www.besser-fernsehen.ch/blog/entry/top-12-aus-kalkofes-mattscheibe-rekalked.html

wollte ich es „Mattscheibe“-mässig gut sein lassen. Nicht etwa weil es zu wenig Material gäbe (im Gegenteil – es gibt so viele tolle „Mattscheibe-Folgen“ …) oder zu wenig dazu zu schreiben (im Gegenteil – bei solch „steilen“ Vorlagen sprudelt es nur so aus einem raus …). Sondern schlicht & einfach, weil ich immer 100 Blog-Themen gleichzeitig im Kopf habe und alle raus wollen … ich aber als ehrenamtliche Freizeit-Bloggerin nur einen kleinen Bruchteil davon realisieren kann. Doch ich wurde sehr nett darum gebeten – und präsentiere daher noch ein paar weitere persönliche Favoriten aus dem grossen „Mattscheibe“-Fundus:

KAFFEE à la KALKOFE
KOCHEN à la KALKOFE
SCHLEIMEN à la KALKOFE
GLÜCK à la KALKOFE
REISEN à la KALKOFE
FREMDGEHEN à la KALKOFE
CHANNELN à la KALKOFE
AUTOFAHREN à la KALKOFE
CASTING à la KALKOFE
SCHMUCK à la KALKOFE
ZAUBERN à la KALKOFE
KAMPF à la KALKOFE

Wir Frauen geben ja gerne an, Humor sei uns besonders wichtig bei Männern (auch wenn wir zu Hause eine langweilig-steife Spass-Bremse sitzen haben …). Das ist nicht falsch – wir erinnern uns in der Tat gerne an Männer, mit denen wir lachen konnten. Nicht umsonst bezeichnet die Süddeutsche Zeitung Comedians als „Seelsorger des 21. Jahrhunderts“. Lachen hat einen erwiesenermassen günstigen Effekt auf unseren Körper. Wir tun es nur viel zu selten: Kinder lachen durchschnittlich 400 x am Tag, Erwachsene nur noch etwa 15 x.

Das wird sich glücklicherweise ändern in den nächsten Minuten …

Manchen Lesern ist das Lachen allerdings fast ein bisschen im Halse stecken geblieben bei meinem letzten Blog-Artikel angesichts dieser „Aufklärung“ über die Abgründe televisionärer Seichtgebiete. Mein Freund H., Unternehmens-Berater, schrieb mir (wortwörtlich): „Mir verging das Lachen, ich wusste gar nicht, dass es so viel Schrott im Fernsehen gibt – ne, Ironie auf die Seite. Du hast natürlich Recht, nur was nutzt es? Wenn die sogenannten Fernseh-Konsumenten bereit wären, für ihren Konsum zu bezahlen, wäre vieles mindestens nur noch halb so schlimm. Wie alles, du hast es geschrieben, ist „es“ ein Spiegel unserer Gesellschaft – mit der auch ich zurecht kommen muss.“
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JUN
03

Top 12 aus „Kalkofes Mattscheibe/Rekalked“

Ich habe schon öfter über meine im Grunde einfache Erwartung ans Fernsehen geschrieben: Gute Unterhaltung (auf welchem Niveau auch immer…) und/oder irgend eine Form ansprechender Horizont-Erweiterung. Leider bleibt es häufig bei der Erwartung …

Was nicht heisst, dass man nicht hin & wieder sogar auf beides stösst: Richtig gute Unterhaltung plus ansprechende Horizont-Erweiterung. Bei neueren amerikanischen TV-Serien beispielsweise. Oder hierzulande etwa bei Oliver Kalkofes „Mattscheibe“. Ich mochte „Kalkofes Mattscheibe“ in den 90er Jahren, und ich mag natürlich auch die Neu-Auflage „Kalkofes Mattscheibe Rekalked“. Es gibt zurzeit – meiner Meinung nach – wenig bessere Unterhaltung im deutschsprachigen Fernsehen. Unlängst strahlte der deutsche Privat-Sender Tele 5 mit „The Final Kalkdown – 20 Jahre Mattscheibe!“ die 100 besten Folgen aus zwei Jahrzehnten „Mattscheibe“ aus, gewählt von den Zuschauer/innen. Ein freudiges Wiedersehen mit vielen bekannten & beliebten „Mattscheibe“-Episoden!

Allerdings fehlten mir auf den vorderen Plätzen einige meiner ganz persönlichen Favoriten – ich muss daher unbedingt nachlegen! Ich beschränke mich dabei auf 12 Episoden, damit die Liste nicht zu umfangreich wird. Ich hätte auch 25 aussuchen können … mindestens … denn es gibt so viele tolle Folgen (wo kann man das schon mal sagen?). Und es kommen glücklicherweise laufend neue dazu …

Hier also meine Auswahl:

1. FATAL à la KALKOFE
2. CREMEN à la KALKOFE
3. ENERGIE à la KALKOFE
4. BALLERMANN à la KALKOFE
5. SCHLAGER à la KALKOFE
6. MÖPSE à la KALKOFE
7. REALITY-TV à la KALKOFE
8. LIEBE à la KALKOFE
9. TELEFONIEREN à la KALKOFE
10. UNTERWÄSCHE à la KALKOFE
11. TRANSPARENZ à la KALKOFE
12. ZAUBERN à la KALKOFE

Gleich mehr zu den einzelnen Clips. Einleitend noch ein paar Sätze zum Thema Fernsehen im Allgemeinen …
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APR
02

Vier Körper für ein Halleluja

In den 70er Jahren brauchte es noch vier Fäuste für ein Halleluja, aber seither sind wir älter & weiser geworden – nicht nur Bud Spencer, der das Älterwerden im Grossen & Ganzen ganz charmant hingekriegt hat. Der es auch in fortgeschrittenem Alter noch ordentlich hat krachen lassen, wenngleich natürlich nicht mehr mit den Fäusten …

In diesem Artikel dreht sich alles um unsere „vier Körper“ bzw. die aufmerksame Behandlung aller dieser vier Körper und deren harmonisches Zusammenspiel untereinander – Voraussetzung für ein gutes Lebens-Gefühl:

- Der Physische Körper
- Der Mentale Körper
- Der Emotionale Körper
- Der Spirituelle Körper

Komischerweise trifft man im Leben selten Menschen, deren vier Körper einigermassen harmonisch zusammenspielen. Viel öfter trifft man auf Leute, deren eine „Körper“ stark überlastet sind und deren andere Körper eher ein Schatten-Dasein fristen. So kennen wir alle Menschen, bei denen das Denken alles andere dominiert und die zunehmend unter ihrer übertriebenen Denk-Lastigkeit leiden – weil einfach viel anderes auf der Strecke bleibt. Genauso kennen wir auch Menschen, die sich in eine abgehobene Spiritualität verrannt haben und nur noch von „Intuition“, „Herz“ und „fühlen“ sprechen. Menschen, die sich auf ihren Emotionalen & Spirituellen Körper konzentrieren und ihr Hirn scheinbar in vielerlei Hinsicht abgegeben haben. Und wir kennen auch Menschen, denen der Physische Körper alles bedeutet und die sehr weit gehen für ihr Äusseres und den Erhalt einer gewissen Jugendlichkeit. Und sie alle fühlen sich – wen wundert’s – nicht „ganz“.

Selten treffen wir auf Menschen, die alle vier Körper mit ähnlicher Aufmerksamkeit & Liebe behandeln, die auf die ganz unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer verschiedenen Körper eingehen und keinen aussen vor lassen. Denn wir haben nicht umsonst alle vier Körper auf unseren Lebensweg mitbekommen. Wir sind weder ein grosses Hirn auf zwei Beinen, noch sind wir (nur) ein grosses Herz auf zwei Beinen, wir sind auch keine Körper-Hülle mit wenig Inhalt und ebenso wenig ein körperloses, beseeltes Wesen hier auf Erden. Wir sind Menschen mit vier wunderbaren Körpern, die sich alle auf ihre eigene Art ausdrücken & entfalten wollen.

Im Weiteren führe ich das näher aus und zeige Wege auf, die vier Körper (einigermassen) ins Gleichgewicht zu bringen – die Basis für einen gesunden, zufriedenen Alltag. Und wahrscheinlich eine der wichtigsten Erkenntnisse im Leben überhaupt.
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FEB
06

ABC der guten Vorsätze 2014 – jetzt nachträglich einsteigen!

Vor einigen Jahren habe ich folgenden Vorsatz fürs neue Jahr gefasst: Öfter mal mit Familie und/oder Freunden & Kollegen brunchen gehen! Es ist der einzige Neujahrs-Vorsatz, den ich jemals eingehalten habe.

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Aber das macht nichts. Sie können immer wieder einsteigen – zum Beispiel heute! Vielleicht ist es einfach bloss Zeit, sich einmal etwas anderes vorzunehmen als die Dauerbrenner Gewicht verlieren und mehr Sport treiben. Nein, falsch ist das nicht, nur zum Gähnen. Versuchen Sie’s doch zur Abwechslung mit ein paar originellen Vorsätzen für 2014. Getroffen nicht an Silvester, sondern vielleicht an einem grauen Tag im Februar oder März. Der ideale Tag ist immer der, den wir dazu machen.

Steigen Sie nochmals ein ins neue Jahr – „Nachzügler“ herzlich willkommen! In der Folge unterbreite ich Ihnen ein paar Vorschläge für den einen oder anderen sinnvollen Vorsatz 2014.

Der Artikel ist ziemlich lang geworden – jeden Tag ein Buchstabe ist wohl auch keine schlechte Idee, oder Lesen nach Stichwörtern. Auf alle Fälle gute Unterhaltung & gutes Gelingen!

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