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15(00) sehenswerte Kurz-Clips – nicht nur für Corona-Zeiten!

Corona-19

(Bild-Quelle: Twitter, Pinterest u.a.)

Ich mag die kleine Inspiration für zwischendurch – manchmal kann ein kurzes Video, ein tolles Bild oder ein treffendes Zitat ein bisschen über das Alltags-Grau bzw. schwierige Zeiten hinweg helfen. Eine kleine Unterbrechung, eine kurze «Auszeit» der Freude, des Staunens oder Schauderns, der Poesie, der Erkenntnis, des Trostes, je nachdem. Vor Jahren habe ich angefangen, interessante Links von kurzen Video-Clips aus aller Welt auf meiner Homepage zu sammeln. Und einfach nicht mehr aufgehört …

Die Seite ist immer länger & länger geworden (rechte Spalte, runter-scrollen): 
www.besser-fernsehen.ch

Hier finden sich allerlei inspirierende Kurz-Videos, geordnet nach folgenden Themen-Bereichen: 

Kreativität & Innovation * Leben & Entfalten * Glück & Zufriedenheit 
Musik & Musiker * Kunst & Schönheit * Design & Architektur 
Foto & Film * Buch & Autor * Liebe & Familie 
Gesellschaft & Verbundenheit * Motivation & Tatkraft * Beruf & Berufung 
Marketing & Konsum * IT & Medien * Auto & Energie 
Zeit & Zukunft * Gedanke & Philosophie * Ethik & Spiritualität 
Wissenschaft & Universum * Natur & Reise * Tier & Pflanze
G
esundheit & Ernährung * Sport & Spiel * Spass & Magie
Wirtschaft & Politik * Geschichte & Historisches 
sowie einige Songs aus der riesigen virtuellen Musik-Palette

Im Folgenden verweise ich auf ein paar sehenswerte kleine Beispiele.  

«Love And Passage Of Time | Father And Daughter» 
https://www.youtube.com/watch?v=Oo4KXZVApsQ

Zum Einstieg begegnen wir einem Vater mit seiner Tochter auf einem Fahrrad-Ausflug. Ein kleiner poetischer Clip, der wunderbar illustriert, wie leicht und gleichzeitig schwer unser Leben doch sein kann. Wie alles ineinander überfliesst, nicht nur der Wind, die Farben und die Jahreszeiten, auch die «unerträgliche Leichtigkeit des Seins» und die unsägliche Schwere, die auf unseren schmalen Schultern lastet. Am Ende fliessen dann als kleiner Trost Zeit & Raum ineinander über, als hätten sich der ganze Schmerz und alles Physische in Schwerelosigkeit aufgelöst. 

«Manche Rätsel lassen sich nicht lösen. Ein Mensch ist kein Puzzle – und am Ende passen nicht alle Teile zusammen. Manche Dinge verlieren sich in der Zeit, in der Geschichte, in den wirren chaotischen Umständen des Daseins. So ist das Leben. Manchmal ist die Antwort schon verschwunden, bevor man sie gefunden hat.»

*

«Extrapolate» 
https://vimeo.com/212731897

Ein Video über Corona, über die Ausbreitung von Covid-19? Hier ist es. Im Nachhinein erscheint es wie eine Vorwegnahme der explodierenden Erkrankungs-Zahlen. 

Ich war im Januar beim Hausarzt, um mich auf die Pollen-Saison vorzubereiten, die letztes Jahr schon im warmen Februar einsetzte (saisonales Asthma). Dr. O. regte sich damals darüber auf, dass er Corona-Verdachtsfälle nirgendwohin zum Testen schicken konnte. Und dass man von offizieller Seite viel zu zögerlich reagieren würde. Er meinte, wir rennen mit offenen Augen auf eine Pandemie zu. Ich dachte damals, er übertreibt jetzt vielleicht ein bisschen. Aber mittlerweile kann man nur hoffen, dass die Menschen in dieser globalen Krise – spät, aber doch noch – die nötige Vorsicht & Einsicht walten lassen. Angst hingegen – die unseren Alltag dominiert und uns Menschen lähmt – ist ein schlechter Ratgeber. Nicht umsonst lautet der häufigste Satz im Neuen Testament «Fürchtet euch nicht.» Was können wir tun, um nicht mehr an der Vergangenheit zu leiden und keine übermässige Angst vor der Zukunft zu haben? Ich antworte darauf gerne mit alten amerikanischen Sprichworten – ich könnte es nicht besser ausdrücken: 

«Give up the hope that the past could have been any different.» Denk nicht mehr darüber nach, dass die Vergangenheit anders hätte aussehen können. Sie war halt, wie sie war. 

«Give up the need to know what happens tomorrow.» Und lass das Morgen vertrauensvoll auf dich zukommen. Es kommt ohnehin, wie es kommt. «Good things fall apart, so better things can fall together.» Gutes fällt manchmal auseinander, damit Besseres «zusammenfallen» kann. 

Ein Leben in Angst ist bekanntlich nur ein halbes Leben. Am schönsten hat es vielleicht der Schweizer Schriftsteller & Kolumnist Martin Suter ausgedrückt: «Ich will am Ende des Lebens nicht sagen müssen: So, und jetzt noch einmal alles ohne Angst.»

«The Modern Struggle» 
https://www.youtube.com/watch?v=OqlfWDyS1Io

Die News überschlagen sich, Social Media quillt über – eine unüberschaubare Fülle von Themen & Inhalten überschwemmt uns Tag für Tag. Wir haben immer mehr Informationen und können immer weniger damit anfangen. Wenn überall geschnattert wird, hört keiner mehr richtig hin – und vor allem nicht das heraus, was wesentlich wäre. Wie soll sich ein klarer Gedanke formieren, wenn man sich ständig unterbrechen lässt? Wie können wir unter der Flut von Meldungen die Wesentlichen auswählen und vertiefen, uns Sinn, Hintergrund, Zusammenhänge und Auswirkungen aufzeigen lassen? Denn eins ist sicher: Breaking News machen auf Dauer weder informiert noch differenziert, weder intelligent noch gebildet, weder gesund noch zufrieden. 

Genauso wenig wie das ständige «Nachhecheln» in den vielen Sozialen Netzwerken, wie diverse Untersuchungen zeigen. Im Gegenteil: Viele Menschen fühlen sich heillos überfordert – nicht nur zeitlich. Die ständigen bewussten & unbewussten Vergleiche in einem Meer von Selbst-Darstellern & Fassaden-Polierern setzen uns zu. Ich sage gerne, Facebook müsste eigentlich «FacadeBook» heissen. Und Pinterest «Schau.Mich.An.» Und Twitter «Hör.Mir.Zu.» Und Xing oder LinkedIn «Ich.Habe.Profil.» Und so weiter und so fort. Heute muss alles schnell, bunt, dramatisch & emotional sein. Dabei wären Authentizität, eine gewisse Ernsthaftigkeit, Nachdenklichkeit und Integrität nötiger denn je. Inhalte, welche Bewusstsein & Sinne schärfen, Denken & Fantasie anregen, den Horizont erweitern. Wege & Visionen. Nicht nur Schreckens-Meldungen, Flüchtigkeit, Unverbindlichkeit und spassige Banalität. 

Wir müssen lernen, unsere eigenen (digitalen) Grenzen zu ziehen. Das kann uns niemand abnehmen.

«If The Worst Came To The Worst» 
https://www.youtube.com/watch?v=RZFAGBZ-zxI

Wer Rat & Inspiration zu einem sehr breiten Themen-Spektrum sucht, ist bei der «School of Life» an der richtigen Adresse. Kurze Videos machen ganz alltägliche Fragestellungen & Probleme verständlich und zeigen konkrete Lösungen auf. Unterlegt sind die Kurz-Clips mit sehenswerter Visualisierung ganz unterschiedlicher Stil-Richtungen. Kein Wunder, dass sich auch auf meiner Homepage viele Clips der international tätigen Lebens-Schule aus London finden!

Hier noch zwei Beispiele: 
https://www.youtube.com/watch?v=MOdOYyDm4xY
https://www.youtube.com/watch?v=du035tg-SwY&t=1s

Ein Thema (unter ganz vielen) sind Beziehungen und die mannigfaltigen diesbezüglichen Herausforderungen. Bitte lass mich ausreden, wenn ich dich unterbreche! Gerade in Zeiten von HomeOffice & Quarantäne kann da schnell einmal der Druck im Kessel steigen. Mancherorts steht das Wasser ohnehin schon bis zum Hals – aber wenn dann noch Wellen kommen … Die «School of Life» offeriert viele nützliche Video-Clips (und mehr) rund um Beziehungen & Familie.

Für den Anfang schon mal ein kleiner Rat des deutschen Comedian & Physikers Vince Ebert: «Mein Erfolgs-Rezept für die Ehe: Wenn du falsch liegst, gib es zu. Wenn du richtig liegst, halt die Klappe.» 

*

«Knowledge» 
https://www.youtube.com/watch?v=N0vO5zc73qk

Es stimmt – die moderne Wissenschaft hat (noch) von so vielem recht wenig Ahnung. Hardcore-Esoteriker verweisen allerdings gerne auf die moderne Wissenschaft, die angeblich schon (fast) alles bewiesen hat. Das Gegenteil ist der Fall. Wir wissen beispielsweise, dass es so etwas wie Quanten-Physik gibt, schliesslich funktionieren ja unsere Mobil-Telefone. Wir stehen aber noch ganz am Anfang nicht nur im Hinblick auf Quanten-Erkenntnis, Bewusstsein, Gravitation, Epigenetik, dunkle Materie, dunkle Energie und so viele moderne wissenschaftliche & esoterische Allgemeinplätze. Wobei das «dunkel» hier für nichts anderes steht als für «wir tappen noch völlig im Dunkeln» bezüglich der eingangs Video erwähnten 96% unseres Universums. Kein Scherz. 

Wie heisst es so schön: Antworten altern, Fragen bleiben jung.

Was ist wirklich wichtig, fragt hier Fernseh-Macher John Lloyd. Wie man mit seinem Umfeld umgeht, mit seinen Mitmenschen, mit der Familie, mit sich selbst, mit seinen eigenen dunklen Seiten beispielsweise.

«Persuasion – We Are All In Sales Now» 
https://www.youtube.com/watch?v=1OCAT0Uk5j0

An ocean of rejection, ein Ozean der Ablehnung – das kennen wir alle. Und trotzdem nicht untergehen und weiterschwimmen, was bleibt uns anderes übrig. Können wir andere Standpunkte einnehmen, uns in andere Menschen und deren Bedürfnisse hineinversetzen – und entsprechend handeln? Können wir Klarheit & Orientierung hineinbringen in ein Meer voller Informationen, Angebote und mannigfaltiger Beeinflussung? Sehen wir die relevanten Probleme & Erfordernisse, und wie gehen wir damit um?

ABC. Manche Kurz-Clips bringen wesentliche Aspekte des modernen Lebens einfach auf den Punkt.

Wie sagt der Schweizer Comedian Peach Weber so schön: «Ich beneide dich nicht / du Hämorrhoide / du bist immer am A*sch / und ich nur hin und wieder»

«Work As Play» 
https://www.youtube.com/watch?v=8130_-3d3PA

In schwierigen, unsicheren Zeiten steigt die ohnehin sehr hohe Nachfrage nach spirituellen Inhalten noch stärker an. Diesbezügliche Anbieter gibt es wie Sand am Meer – Esoterik & Spiritualität überfluten das Internet ganz ähnlich wie Sex & Crime. Unzählige Anbieter hangeln sich durch ewig gleiche esoterische Allgemeinplätze und lassen die geneigte Kundschaft den selben Suppen-Eintopf auslöffeln.

Ein Fels in der seichten Brandung ist der schon bald 50 Jahre verstorbene britische Autor & Religions-Philosoph Alan Watts. Er befasste sich vor allem mit Zen, Buddhismus & Daoismus. Nein, man hört nicht, dass er einer ganz anderen Generation, einer anderen Zeit entsprang. Seine Botschaften sind zeitlos. Wenn einem nach universeller Wahrheit und spirituellem Trost zumute ist, einfach nach einem passenden Watts-Video suchen. Man kann (fast) alle empfehlen.

Ja, Alan Watts war auch ein schwerer Alkoholiker, der sich letztlich zu Tode getrunken hat. Wo viel Licht ist, ist bekanntlich auch viel Schatten. Aber sein Licht war besonders hell und strahlt noch immer durch dunkle Zeiten.

«This Is Your Century» 
https://vimeo.com/143685854

In Krisen-Zeiten heisst es «back to nature», zurück zur Natur, zu Mutter Erde, zu Handfestem & Einfachem – das war schon immer so. In die Natur hinausgehen, den Frühling riechen, das Grün spriessen sehen, eine «Wald-Dusche» nehmen, die Wolken betrachten, in den Sternenhimmel schauen …

Viele Menschen haben grössere Ziele aus den Augen verloren auf ihren Endlos-Schlaufen der Selbstfindung, in der ewigen Rotation um sich selbst und die eigene Befindlichkeit. Da kann es nicht schaden, den Blick zuweilen auf etwas anderes zu richten als auf den eigenen Bauchnabel oder die ganze mediale Hoppsassa- & Trallala-Maschinerie …

Ralph Waldo Emerson hat einmal gefragt, was wir tun würden, wenn die Sterne nur einmal in 1000 Jahren sichtbar wären. Niemand würde schlafen in dieser Nacht. Stattdessen können wir jede Nacht in den Sternenhimmel schauen – aber wir schauen lieber auf den Fernseher, das Handy oder einen anderen Bildschirm. Wie schon die meisten Eltern & Grosseltern lieber in die Kiste glotzten …

«Adventure Of A Bookmark» 
https://vimeo.com/33822223

Dieses Video will veranschaulichen, welcher Ozean von Unterhaltung, Freude, Trost, Weisheit und noch viel mehr in einem tollen Buch stecken kann.

Der Zeitgeist verlangt zwar nach immer weniger Büchern, und die Corona-Krise gibt vielen Menschen Zeit zum gründlichen Aufräumen & Ausmisten. So empfiehlt etwa die japanische Aufräum-Queen Marie Kondo maximal 30 Bücher – aber sie empfiehlt auch anderes, das bei näherer Betrachtung wenig Sinn macht. Ich beobachte seit längerem, dass viele Kondo-/Aufräum-/Minimalismus-Fans unter «Discarding Mania», «Donation Mania» & «Re-Bying Mania» leiden und mehr denn je kaufen. Schon gar nicht würde ich mit dem Kleiderschrank beginnen. Im «Sparking-Joy-Wahn» wird dann gerne viel zu viel aussortiert. So werden weltweit rund 3/5 aller neu produzierten Klamotten innerhalb eines Jahres weggeschmissen (Quelle: McKinsey und andere). Mit «Joy» hat das nichts zu tun. Beginnt lieber mit dem, was Ihr ständig vor der Nase habt, was offen herumsteht. Das hat einen viel grösseren Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Im folgenden Artikel (Englisch, mit vielen Bildern) lege ich ausführlich dar, dass es völlig reicht, wenn rund 1/3 aller Gegenstände zuhause «Joy» verbreiten. Dass man dann in einem «VERY JOYFUL HOME» lebt – letztlich das Ziel aller Decluttering-Bemühungen. Und das erst noch nachhaltig und ohne übermässigen Stress! Und ganz ohne die überflüssige «Joy»-Frage zu stellen:

Decluttering without «Sparking Joy Mania»! 
https://www.besser-fernsehen.ch/blog/entry/decluttering-without-sparking-joy-mania.html

Wie sagte der englische Schriftsteller Somerset Maugham so tröstlich: «To acquire the habit of reading is to construct for yourself a refuge from almost all the miseries of life.» Durch Lesen erschafft man sich eine Art Schutz-Raum vor fast allen Miseren des Lebens.

«Unity» 
https://vimeo.com/353333676

Manchmal braucht man einfach einen richtigen «Color Flash»!

Etwas Schönes fürs Auge und fürs Gemüt.

Wozu sind Blumen da? Doch nur dafür, dass sie blühen.

Jeden Tag etwas fürs Auge & Gemüt gibt’s auch für 
allenfalls Interessierte auf meiner Twitter-Seite: 
https://twitter.com/AVSchaffner

«Later That Same Life» 
https://www.youtube.com/watch?v=x9n9dt2fKeE

Wer hat nicht schon einmal von einer Zeit-Reise geträumt – zum Beispiel in Form eines Interviews mit sich selbst. Wie wäre es wohl, wenn man sich selber begegnen würde, einer jüngeren oder älteren Version der eigenen Person? Was würde man sich fragen wollen? Wo würde man anfangen? Und wie? Wäre man erschrocken darüber, was aus den eigenen Träumen & Idealen geworden ist? Oder wäre man zufrieden – oder gar stolz? Würde man sich selber Frage & Antwort stehen, wenn man die Chance dazu hätte? Nun – einer hat genau das gemacht.

Dass sich erst nach vielen Jahren / zeigt, wie schrecklich jung wir waren. 
Dass sich erst nach vielen Jahren / zeigt, wie herrlich jung wir waren.

«Remember (Tribute To The Montreal Expos)» 
http://www.youtube.com/watch?v=bFX92ALqxlk

Sport-Ereignisse machen ja zurzeit Pause. Vielleicht vermissen wir das eine oder andere Team. Vielleicht vermissen wir auch eine Sport-Mannschaft, zu der wir als Fans auch in schweren Zeiten gehalten haben. Vielleicht existiert sie nicht einmal mehr … ausser in unseren Erinnerungen, die wir vor dem Verblassen bewahren wollen. Wie es Annakin Slayd für die «Montreal Expos» getan hat, ein Baseball-Team, mit dem er aufgewachsen ist und das 2004 sein letztes Spiel gemacht hat. Aber im folgenden Video leben die Expos weiter, The Kid, The Cat & El Presidente und all die anderen grossen Spieler, die einen Platz auf sicher haben in den Herzen so vieler Fans.

Man sieht den jungen Vater mit seinen beiden kleinen Jungs, und den Vater von später mit seinen grösseren Jungs. Und der einzige Unterschied, singt Annakin Slayd, seien die Abschieds-Tränen an diesem letzten Spiel der Expos gewesen …

Überall werden heute Präsenz & Achtsamkeit gepredigt. Aber von den Levels, die man im Sport mal eben so erreicht, können die meisten modernen Esoteriker nur träumen! Wenn wir etwa einen Ball schlagen, müssen wir einfach präsent & achtsam sein, sonst wird das in der Regel nichts. Kleiner Tipp am Rande: Wenn wir die Intensität erhöhen, werden wir automatisch achtsamer – und zwar in allen Lebens-Bereichen! Sich selbst innerlich Achtsamkeit zu «verordnen», hilft wenig.

«Man-Eating Lampreys» 
https://www.youtube.com/watch?v=DzWMHIiGgWU

Als der verstorbene amerikanische Schriftsteller Kurt Vonnegut seinen Vater fragte, was der glücklichste Moment in dessen Ehe mit der Mutter gewesen sei, erzählte ihm der Vater folgende Geschichte: Eines schönen Sonntags brachen Vater & Mutter zum traditionsreichen «Indianapolis 500 Motor Speedway» auf und knackten das Schloss an der Eintritts-Pforte (das ist lange her, heute wäre unbefugtes Eintreten kaum mehr möglich). Drinnen auf der Rennstrecke drehten die beiden dann in ihrem «Oldsmobile» eine Runde nach der anderen – den Wind in den Haaren, ein Gefühl von Abenteuer & Freiheit in den Gliedern und ein verwegenes, glückliches Grinsen im Gesicht. Im Rückblick des Vaters war das die schönste Erinnerung an die Ehe mit der Mutter.

Die Anekdote erinnert mich an «Jean Tinguely & Jo Siffert – der Meister der sinnlosen Bewegung und der Meister der sinnlosen Geschwindigkeit» – ein wunderbarer Satz aus einem Dokumentar-Film über zwei Schweizer Legenden aus Fribourg, den Künstler Jean Tinguely und den Rennfahrer Jo Siffert, die zeitlebens gute Freunde gewesen sind. Und sie erinnert ein bisschen an die Liebe zur sinnlosen Bewegung & Geschwindigkeit, die wir alle in uns tragen.

«When You Marry An Italian» 
https://www.youtube.com/watch?v=twwsObe3KHE

Humor darf auch in der Krise nicht zu kurz kommen. Er kann auch absurd sein. Solange wir nicht persönlich beleidigend werden, ist vieles möglich. «The best ideas come as jokes, make your thinking as funny as possible», riet Werbe-Legende David Ogilvy. Die besten Ideen kommen als Witz – denke daher so amüsant wie möglich. «Gibt es eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden als mit Liebe und Humor», fragte schon Charles Dickens. Wohl kaum. Frauen geben ja gerne an, Humor sei ihnen besonders wichtig bei Männern. Das stimmt – auch wenn meistens grosses Steigerungs-Potential besteht. Darum erinnern wir Frauen uns so gerne an Männer, mit denen wir lachen konnten. Comedians werden ja auch oft als «Seelsorger des 21. Jahrhunderts» bezeichnet.

Wie heisst es so schön: Lächle – du kannst sie nicht alle töten!

Kinder lachen durchschnittlich 400 x am Tag, Erwachsene nur noch etwa 15 x. Lachen hat einen erwiesenermassen günstigen Effekt auf Körper, Geist & Gemüt. Wir tun es nur viel zu selten.

«The Rip Tide» 
https://www.youtube.com/watch?v=sX7fd8uQles

In schwierigen Zeiten braucht man immer mal wieder einen kleinen «Mental Healthbreak» – und sei es nur am Bildschirm.

«Life shrinks or expands in proportion to one’s courage», erkannte Schriftstellerin Anais Nin, das Leben schrumpft oder wächst in Relation zum eigenen Mut. Tut es wirklich. Manchmal müssen wir im Leben über uns selber hinauswachsen, mutig Wege beschreiten, die uns erst einmal ein flaues, mulmiges Gefühl bescheren. Aber neue Wege entstehen bekanntlich dadurch, dass man sie geht. Dass man vielleicht hinfällt, und vielleicht noch einmal hinfällt – und letztlich einmal mehr aufsteht als man hingefallen ist. Viel mehr als hinfallen kann einem ja nicht passieren. Und rückblickend ärgert man sich ohnehin (fast) immer mehr darüber, etwas gar nicht erst versucht zu haben. Denn vieles scheint nur so lange unmöglich, bis man es gemacht hat. Und wer weiss: Vielleicht läuft es sogar besser als anfänglich befürchtet …

Dieses kleine Musik-Video ist ein poetisch-farbenprächtiges Sinnbild für so vieles. Je länger es dauert, desto berauschender wird es. Also dranbleiben!

Wo die Worte aufhören, beginnen die Bilder. 
Und wo die Bilder aufhören, beginnt die Musik. 
Musik ist ein wunderbarer Begleiter – überallhin. 
In den Frühling, durch das Jahr, durch ein ganzes Leben. 
Auch ich schreibe gerne den einen oder anderen Song: 
https://www.besser-fernsehen.ch/songs.html

Jede Menge weiterer Video-Clips zu den eingangs erwähnten Themen-Bereichen 
finden sich hier (rechte Spalte, runter-scrollen): 
www.besser-fernsehen.ch

Draussen wartet ein schöner Frühling – die Natur als Sinnbild dessen, das sich nicht unterkriegen lässt, das immer wieder von neuem spriesst, blüht, wächst und sich verschwendet, allen Widrigkeiten zum Trotz. Wenn wir alle längst zu Staub geworden sind, wird draussen in der Natur noch so vieles wachsen & gedeihen und werden sich andere Hände jenen Pflanzen & Auswüchsen annehmen, die wir einmal vor langer Zeit liebevoll angelegt haben. Und werden andere dasitzen und ein bisschen Garten- & Balkon-Glück geniessen …

Ein tröstlicher Gedanke ...

Oder in den Worten von Salvatore Quasimodo:

Ein Jeder steht allein auf dem Herzen der Erde 
Getroffen von einem Sonnenstrahl 
Und schon ist es Abend

(Trotz allem) Angenehme Frühlings-Zeit! 

PS: Weitere Artikel aus meinem Blog für allenfalls Interessierte: 

«Snoopys Lebens-Weisheiten!» 
https://www.besser-fernsehen.ch/blog/entry/snoopys-lebens-weisheiten.html

«Garten-Lust & -Frust für Anfänger» 
https://www.besser-fernsehen.ch/blog/entry/garten-lust-frust-fuer-anfaenger-1.html

«Aufräumen & Ausmisten mit Meister Morris» 
https://www.besser-fernsehen.ch/blog/entry/aufraeumen-ausmisten-mit-meister-morris.html

«60'000 Gedanken & Gegenstände» 
http://www.besser-fernsehen.ch/blog/entry/60-000-gedanken-gegenstaende.html

«Alzheimer & Demenz – Vorbeugen mit Herz & Hirn & Humor» 
https://www.besser-fernsehen.ch/blog/entry/alzheimer-demenz-vorbeugen-mit-herz-hirn-humor.html

und vieles mehr unter 
www.besser-fernsehen.ch/blog.html

 

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Decluttering without «Sparking Joy Mania»!

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