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ABC der guten Vorsätze 2014 – jetzt nachträglich einsteigen!

Vor einigen Jahren habe ich folgenden Vorsatz fürs neue Jahr gefasst: Öfter mal mit Familie und/oder Freunden & Kollegen brunchen gehen! Es ist der einzige Neujahrs-Vorsatz, den ich jemals eingehalten habe.

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Aber das macht nichts. Sie können immer wieder einsteigen – zum Beispiel heute! Vielleicht ist es einfach bloss Zeit, sich einmal etwas anderes vorzunehmen als die Dauerbrenner Gewicht verlieren und mehr Sport treiben. Nein, falsch ist das nicht, nur zum Gähnen. Versuchen Sie’s doch zur Abwechslung mit ein paar originellen Vorsätzen für 2014. Getroffen nicht an Silvester, sondern vielleicht an einem grauen Tag im Februar oder März. Der ideale Tag ist immer der, den wir dazu machen.

Steigen Sie nochmals ein ins neue Jahr – „Nachzügler“ herzlich willkommen! In der Folge unterbreite ich Ihnen ein paar Vorschläge für den einen oder anderen sinnvollen Vorsatz 2014.

Der Artikel ist ziemlich lang geworden – jeden Tag ein Buchstabe ist wohl auch keine schlechte Idee, oder Lesen nach Stichwörtern. Auf alle Fälle gute Unterhaltung & gutes Gelingen!


A wie Anfang  Ja, es stimmt. In allem Anfang liegt ein Zauber,  wie wir bereits von Meister Eckhart aus dem Mittelalter wissen und seither immer wieder von unzähligen Dichtern – wie etwa Goethe oder Hesse – gehört haben. Auch wir spüren immer wieder den Zauber im Anfang einer neuen Idee, einer neuen Herausforderung, einer neues Liebes-Geschichte und so weiter. Oder eben im Anfang eines neuen Jahres. Und darum machen so viele Menschen Neujahrs-Vorsätze. Immer wieder, und immer wieder (meist) vergeblich. Mittlerweile haben die meisten von uns ihre guten Vorsätze 2014 längst fallen lassen. Oder sie bröckeln so vor sich hin, man nimmt vielleicht noch einen zweiten oder dritten halbherzigen Versuch, denn dieses Jahr soll schliesslich alles anders & besser sein. Aber ach, es ist wie immer …

Aber dieser Zauber liegt eben auch im Anfang eines neuen Tages, jeden neuen Tages – wir können also jederzeit neu einsteigen. Willkommen an Bord! Wie sagte Schriftsteller & Philosoph Ralph Waldo Emerson so schön: „Das ganze Leben ist ein Versuch. Je mehr Versuche du durchführst, desto besser.“

B wie Bücher  Seeing someone reading a book you love is seeing a book recommending a person, sagen die Amerikaner. Zu sehen, wie jemand ein Buch liest, das man selber liebt, ist ein bisschen so, als würde dieses Buch einen Menschen „empfehlen“.  Wunderbar gesagt. Ich weiss noch genau, wie viel Freude mir mein erstes „richtiges“ Buch gemacht hat, nachdem ich den Kinder-Büchern entwachsen war. Meine damalige Freundin Jacqueline hatte mir „Tod auf dem Nil“ von Agatha Christie geschenkt. Die verschiedenen Verfilmungen kannte ich damals noch nicht und konnte ganz unbeschwert abtauchen in meine eigene Fantasie-Welt und die schöne, reiche Lynette Doyle zu einem kurzen Leben & Lieben in einer intriganten Schein-Welt erwecken. Ich lese schon lange keine Krimis mehr, aber ich weiss noch genau, wie viel Freude mir dieses Buch damals bereitet hat – genauso wie viele weitere Kriminal-Geschichten danach. Und später natürlich andere Literatur-Genres. Wie sagte der englische Schriftsteller Somerset Maugham so tröstlich: „To acquire the habit of reading is to construct for yourself a refuge from almost all the miseries of life.“ Durch Lesen erschafft man sich eine Art Schutz-Raum vor fast allen Miseren des Lebens.

Mitte Januar war ich zu einem verspäteten Weihnachts-Essen eingeladen. Am Ende des Abends konnte jede/r Anwesende ein Los mit einer Zahl ziehen, und man durfte dann der Reihe nach an einem Geschenk-Buffet ein Weihnachts-Päckli aussuchen. Eigentlich eine Super-Idee mit Spass & Überraschungs-Momenten. Die Umsetzung war allerdings weniger super. Es stellte sich rasch heraus, dass hier vor allem ungeliebte Weihnachts- & Werbe-Geschenke und sonstige Staubfänger – zugegebenermassen elegant & charmant durch eine zauberhafte Gastgeberin – entsorgt wurden.

Schenken heisst im besseren Fall, einem anderen das zu geben, was man selber behalten möchte, schrieb die schwedische Schriftstellerin Selma Lagerlöf. Natürlich sind wir immer in Versuchung, Schenken & Entsorgen miteinander zu verbinden. Ich auch, wir alle. Aber sich dessen bewusst zu werden, ist schon mal ein prima Anfang! Ich habe nach diesem Abend einen kleinen „Bücher-Verschenk-Zyklus 2014“ gestartet – und zwar mit meinen Lieblings-Büchern. Und so hinterlege ich nun seit Mitte Januar jede Woche eines meiner Lieblings-Bücher mit einer kleinen Aufforderung zur Selbstbedienung irgendwo im öffentlichen Bereich – in der Hoffnung, die „richtigen“ Personen zu erreichen. Keine grosse Sache (und eine Idee, die vor mir schon viele andere umgesetzt haben …) – vielleicht kann ich auf diese Weise ein bisschen jener Freude weitergeben, die diese Bücher mir beim Lesen bereitet haben …

Überlegen Sie sich für 2014 etwas, das Sie weitergeben können – das Jahr hindurch. Zum Beispiel einmal im Monat eine Einladung zum Sonntags-Brunch für Ihre betagten und/oder einsamen Eltern/Nachbarn/Kollegen o.ä. Oder einmal in der Woche eine entspannende Fuss-Massage für Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin. Oder oder oder. Überlegen Sie sich, was Ihnen selber Freude bereiten würde, dann sind Sie schon mal auf gutem Wege. Sie haben sicher jede Menge toller Ideen – viel Spass bei der Umsetzung! Und Sie wissen ja: Im Grunde tun wir das nicht zuletzt für uns selber.

C wie Commercial  Oder besser Werbung für die kleinen Freuden des Lebens, die es mehr zu schätzen gilt.  Das eben erwähnte Geschenk-Buffet erinnert mich an eine alte Fernseh-Werbung von After Eight, wo ein paar schöne junge Party-Menschen in einem Schloss-Park gerade bei einer Tombola mitgespielt haben. Im Vordergrund unterhalten sich ein Mann und eine Frau über ihre Gewinne. „Ein Ferrari“, meint die Dame leicht gelangweilt. „Und Sie, Mylord?“ „Eine Packung After Eight.“ Da flötet ihm die junge Frau mit bezauberndem Lächeln zu: „Sie haben schon immer mehr Glück, Mylord!“

So oder so ähnlich – es ist lange her. Aber die Botschaft ist & bleibt aktuell: Es sind letztlich die kleinen Freuden des Lebens, die unsere Lebens-Qualität auf lange Sicht am meisten beeinflussen. Die kleinen Aufmerksamkeiten, die kleinen Lichtblicke im Alltag. Wir müssen sie nur erkennen und in D wie Dankbarkeit annehmen.

D wie Dankbarkeit  Mehr & mehr Untersuchungen zeigen, dass Dankbarkeit zu einem zufriedeneren, gesünderen und stress-ärmeren Leben beitragen kann.  Dankbarkeit ist die Türe zu so vielem im Leben, zieht mehr Gründe nach sich, dankbar zu sein. Ralph Waldo Emerson riet zu einer „Attitude of Gratitude“, zu einer grundsätzlich dankbaren Haltung für alles Gute, was einem im Leben widerfährt. Probieren Sie es aus! Sprechen Sie beispielsweise morgens als erstes einen Satz der Dankbarkeit. In der alt-asiatischen spirituellen Tradition gibt es den schönen Satz: "Wenn du nur ein einziges Wort sagen könntest, und es wäre danke, dann wäre das genug."

E wie Einfachheit  Mache alles so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.  Ein weiser Rat von Albert Einstein für unzählige Bereiche des Lebens. Einstein rät, sich das Leben nicht unnötig schwer zu machen, aber eben auch nicht falsch zu vereinfachen. Was im Alltag oder im Berufsleben oft ganz schön schwierig ist! Einfache Lösungen bestechen oft durch grosse Eleganz – falsche Vereinfachungen weniger …

F wie Freude  „Take your pleasures seriously“, nimm das Vergnügen ernst, sagt schon ein altes amerikanisches Sprichwort.  Wie wahr – auch wenn im Alltag viel zu oft vermeintlich Wichtigeres & Dringlicheres dazwischenkommt und Spass & Erholung nur allzu oft auf der Strecke bleiben. Viele Menschen haben da ordentlich Nachhol-Bedarf – so wie Sie & ich! Aber genau das ist nicht der Sinn der Sache. Bringen Sie ein bisschen Regelmässigkeit in Ihr Vergnügen rein – wie auch immer das aussehen mag. Regelmässige Spaziergänge in schöner Landschaft, ein Kurz-Urlaub in einer pulsierenden Metropole vielleicht, erholsame Meditationen in der Stille für den einen, entspannte Oldtimer-Fahrten für den anderen, die Liebkosung eines geliebten Menschen oder Haustiers, Singen & Schlagzeug-Spielen bis zur Schmerzgrenze – was auch immer. Hauptsache Vergnügen. Hauptsache Erholung. Hauptsache regelmässig.

G wie Gefühle zulassen  Lassen Sie Ihre (auch negativen) Gefühle fliessen und schauen Sie anschliessend befreit vorwärts!  Es ist reichlich naiv zu glauben, man könne mit chronischem Positiv-Denken (à la "The Secret") nur noch Positives "anziehen" und das Negative aus dem eigenen Leben verbannen. Also mit anderen Worten den lieben Mitmenschen überlassen, die zu blöd oder zu faul sind, ständig positiv zu denken. Sich selber zum dauernden Positiv-Denken zu forcieren, kann auf Dauer sogar das Gegenteil bewirken und einen in ein Loch fallen lassen. Das lässt sich vergleichen mit einem Gummi, das man spannt, spannt, überspannt – und doiiiiinggggg, plötzlich spickt es auf einen selber zurück. Viele der frühen „Positiv-Denken“-Bücher („The Secret“ ist erst viel später auf den gleichen Zug aufgesprungen, allerdings mit stärkerer Marketing-Lokomotive) wurden ja von Autoren geschrieben, die in erster Linie gegen ihr eigenes Negativ-Denken angeschrieben haben. Die selber sehr oft schlecht drauf waren, wie ihre Partnerinnen später bezeugten. Und die vor diesem Hintergrund genau das Richtige getan haben, nämlich schreibend in eine Art Balance, in ein persönliches Gleichgewicht zu kommen. Das „Nur-Noch-Positiv-Denken“ haben sie getrost anderen überlassen, z.B. ihren Lesern …

Viel besser & nachhaltiger ist eine grundsätzlich positive Lebens-Einstellung. Eine bejahende, optimistische Sicht aufs Leben. Aber bitteschön ohne das Dogma des positiven Denkens. Lassen Sie negative Gedanken & Gefühle zu, akzeptieren Sie sie als Teil von sich selbst, geben Sie ihnen einfach nicht zu viel Raum & Energie. Denn Frust, Ärger, Schmerz & Co. müssen raus, brauchen ein Ventil. Ansonsten bleibt das alles präsent in unserem „System“, in unserem Körper, in unserem Denken & Fühlen und kann uns auf Dauer physisch und/oder psychisch krank machen. Wollen wir das? Nicht wirklich. Also nicht schön-denken & unterdrücken, sondern annehmen & fliessen lassen … und später wieder befreit nach vorne schauen!

H wie Humor  The best ideas come as jokes, make your thinking as funny as possible, riet Werbe-Legende David Ogilvy. Die besten Ideen kommen als Witz – denke daher so amüsant wie möglich. Gibt es eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden als mit Liebe und Humor, fragte schon Charles Dickens.  Ich glaube nicht. Ich glaube wirklich nicht. Frauen geben ja gerne an, Humor sei ihnen besonders wichtig bei Männern. Das stimmt – auch wenn meistens grosses Steigerungs-Potential besteht. Darum erinnern wir Frauen uns so gerne an Männer, mit denen wir lachen konnten. Nicht umsonst bezeichnet die Süddeutsche Zeitung Comedians als „Seelsorger des 21. Jahrhunderts“. Lachen hat einen erwiesenermassen günstigen Effekt auf unseren Körper. Wir tun es nur viel zu selten: Kinder lachen durchschnittlich 400 x am Tag, Erwachsene nur noch etwa 15 x.

Der eine oder andere mag jetzt vielleicht einwenden, schon ok, aber ich habe wirklich nicht viel zu lachen im Leben. Und ich wende ein: Gerade dann hilft Humor ungemein. Denn alles im Leben hat zwei Seiten, das Schreckliche und das Schöne oder Lustige. Alles Positive kippt irgendwann ins Negative, wenn man einen gewissen Punkt überschritten hat – und eben auch umgekehrt. Alles im Leben kippt ab einem bestimmten Punkt auf die andere Seite. Daher hat mir auch Humor schon sehr oft weiter geholfen in schwierigen Lebens-Situationen bis hin zu Todesfällen. Oder etwa im Umgang mit meinem schwer dementen Vater – das geht fast nur mit Humor, will man nicht zerbrechen an solchen Geschichten & Absurditäten …

I wie Identität  Es hat etwas ungemein Tröstliches & Befreiendes, schmerzliche Illusionen wie etwa unser Selbstbild zu durchschauen!  Die Pflege des eigenen Images, die Arbeit an der „Marke Ich“ wird immer mehr als intelligentes, ja fast überlebenswichtiges Verhalten betrachtet. „Personal Branding“ heisst das auf Neu-Deutsch, Marken-Bildung beim Menschen. „Brand you!“ schallt es uns permanent entgegen, sage & zeige, wer du bist. Mach deutlich, was dich als Person & Brand/Marke von den anderen abhebt. Als Angestellter im Supermarkt, als Mitarbeiter in einem Finanzdienstleistungs-Unternehmen, als Kreativ-Kopf einer Werbe-Agentur, als Arzt in der grossen Klinik, als Selbständiger im Jung-Unternehmen, als Protagonist auf irgendeiner Medien-Bühne oder was auch immer. So erkennen wir denn auch künstlich geschönte Fotos von uns selber besser & schneller als „normale“ Bilder! Das Leben wird oft weniger gelebt als vielmehr „dargestellt“ – wie ein Schauspieler eine Rolle verkörpert. Viele Menschen sind Schauspieler im eigenen Leben geworden und haben weitgehend verdrängt, dass unser Selbstbild letztlich nur eine – oft quälende – Illusion ist. Wir vergleichen uns unentwegt mit anderen – obschon unzählige Studien aufzeigen, dass das keine gute Idee ist. Wir polieren ständig an unseren verschiedenen Identitäten herum wie etwa der nationalen, der politischen, kulturellen, familiären, privaten, „geheimen“, beruflichen, kreativen, spirituellen etc. Und alle diese Identitäten sind nicht beständig, sondern fliessend & veränderlich. Es ist ein bisschen so, als hätten wir viele verschiedene „Fenster“ offen – und jenes, das wir als dominantes bzw. reales betrachten, erscheint uns längst nicht immer als das beste.

Vor diesem Hintergrund ist es doch sehr tröstlich, dass all diese „Fenster“, all diese Identitäten, an denen wir Menschen viel zu oft mit grosser Inbrunst feilen & polieren, nur Illusion sind – nicht greifbar, nicht wirklich relevant. Dass wir den grossen Polier-Lappen für unser Image auch mal stecken lassen können. Wir polieren ohnehin viel zu stark an unserem Selbstbild herum, bis es nur noch glänzt (auf die eine oder andere Weise), und man gar nicht mehr richtig erkennen kann, was für eine Münze darunter steckt.

J wie Ja  Zuerst „widerdenken“, dann erst widersprechen!  Denken vor dem Sprechen ist grundsätzlich eine Art Umweltschutz! Zum treu-doofen Ja-Sager muss man dadurch noch lange nicht werden … Bloss nicht kategorisch bei „nein“ verharren, wenn es um Anderes, Neues, erst einmal vielleicht ein bisschen Beunruhigendes geht. Bloss nicht gleich den Rückzug in die Komfort-Zone antreten, in die kleine, überschaubare Welt mit bequemem Fernseh-Sessel und Gartenzaun rundherum. Es gibt auch ein Leben ausserhalb. „We have to continually be jumping off cliffs and developing our wings on the way down“, meinte Schriftsteller Kurt Vonnegut so schön. Wir müssen immer wieder von Felswänden runterspringen und auf dem Weg nach unten unsere Flügel ausbilden. Und manchmal ist die Landung auch ganz schön hart …

K wie Körper  Ich werde nie vergessen, wie die Sängerin Gianna Nannini einmal einem Interviewer ins Mikrofon diktierte, unter ihren Klamotten sei sie ein Meisterwerk. Wunderbar. Sind wir eigentlich alle.  Haben wir bloss vergessen und stattdessen ständig etwas an uns auszusetzen, vor allem die Damen: Der Hintern zu fett, der Busen zu klein, die Lippen zu dünn, die Falten zu faltig und so weiter und so fort. Eine einzige grosse Problem-Zone, unser Körper, eine lebenslange Grossbaustelle, könnte man meinen. So ein Unsinn! Früher sagte man in Italien: Wenn du über 40 bist und dir morgens beim Aufstehen nichts weh tut, bist du tot. Da geht’s uns doch heutzutage viel besser – wir haben es bloss nicht gemerkt …

Natürlich darf man etwas verändern wollen am Körper, ein verständlicher Wunsch. Aber erst einmal sollte man sich so annehmen, wie man ist. Nicht nur akzeptieren, sondern mögen. Dann ist bereits die halbe Veränderung geschafft. Denn unser Körper will nicht ständig kritisiert, abgelehnt und bekämpft werden – wo er uns Tag für Tag treue Dienste leistet und mannigfaltige Sinnes-Erfahrungen ermöglicht. Möchten Sie auch nicht, wenn Sie Ihr Körper wären …  

L wie Loslassen  Lassen Sie endlich los vom krampfhaften „Loslassen“! Vergessen Sie die „Königs-Disziplin im Modernen Esoterischen Fünfkampf“, wie ich gerne sage.  Wie viele Menschen kennen Sie, die seit Jahren krampfhaft irgend etwas „loslassen“ wollen – und es klebt immer noch wie ein Klotz am Bein? Eben. Machen Sie das Gegenteil: Schliessen Sie Frieden mit dem, was sie loslassen wollen, nehmen Sie es an, akzeptieren sie es als Teil ihrer Lebens-Geschichte, gelassen-heiter, ohne Selbst-Vorwürfe. Wir alle hätten auf gewisse Erfahrungen gerne verzichtet im Leben. Nehmen Sie es sportlich, werfen Sie es nicht sinnbildlich weg oder symbolisch den Fluss hinunter. Sondern legen Sie es irgendwo im grossen „Ordner ihres Lebens“ ab. Nachsichtig-versöhnlich – vielleicht können Sie sogar über sich selber lachen. Fertig! Damit haben Sie es – durch gelassene Akzeptanz – automatisch „losgelassen“.

Auf meiner Homepage findet sich ein kleiner scherzhafter Bezug zum Thema Loslassen. Das fällt aber niemandem auf, weil die Menschen das „Loslassen“ so schrecklich ernst nehmen und ständig krampfhaft irgend etwas „loslassen“ wollen. Aber Sie nicht mehr – Sie wissen es jetzt besser!

M wie Mut  „Life shrinks or expands in proportion to one’s courage“, erkannte Schriftstellerin Anais Nin, das Leben schrumpft oder wächst in Relation zum eigenen Mut.  Tut es wirklich, tut es absolut! Machen Sie einen Schritt in Richtung Ihrer Träume & Visionen. Manchmal müssen wir im Leben über uns selber hinauswachsen, mutig Wege beschreiten, die uns erst einmal ein flaues, mulmiges Gefühl bescheren. Aber neue Wege entstehen bekanntlich dadurch, dass man sie geht. Dass man vielleicht hinfällt, und vielleicht noch einmal hinfällt – und letztlich einmal mehr aufsteht als man hingefallen ist. Viel mehr als hinfallen kann einem ja nicht passieren. Und rückblickend ärgert man sich ohnehin (fast) immer mehr darüber, etwas gar nicht erst versucht zu haben. Denn vieles scheint nur so lange unmöglich, bis man es gemacht hat. Und wer weiss: Vielleicht läuft es auch (viel) besser als anfänglich befürchtet …

Sie wissen ja jetzt, dass das Selbstbild nur eine Illusion ist. In dieser Erkenntnis liegt ein riesiges Potential für Mut & Tatkraft.

N wie Nachsicht  Seien Sie liebevoll-nachsichtig mit sich selber!  Gehen Sie sanft, achtsam, geduldig, ermutigend, humorvoll und grundsätzlich gelassen mit sich um. Bloss nicht etwa verurteilend – das ist immer ein Schnitt ins eigene Fleisch. Sie haben es wieder mal nicht geschafft, regelmässig ins Fitness-Studio zu gehen? Die defekten Fliesen sind immer noch nicht repariert? Der unangenehme Anruf wurde weiter hinausgezögert? Sie essen immer noch zu viel Schokolade etc.? So what! Kennen wir alle. Interessiert ausser Sie selbst ohnehin kaum jemanden – warum quälen Sie sich denn ständig mit Selbst-Vorwürfen? Es kommt immer wieder ein neuer Tag, eine neue Woche, eine neue Gelegenheit, wo Sie einen neuen Anlauf nehmen können.

Wir Menschen neigen leider zu völlig unnötigen Selbst-Verurteilungen: Ich sollte besser, disziplinierter, fleissiger, positiver, schlanker, schlagfertiger oder was auch immer sein. Jeder „Ich-Sollte-„ oder „Ich-Müsste“-Satz ist letztlich ein Leidens-Satz, eine Kriegs-Erklärung an uns selber. Schliessen Sie Frieden mit sich. Sie sind es sich wert.

O wie Offenheit  Seien Sie offen, neugierig & interessiert im Leben – im positiven Sinne!  Das Leben bietet so viele Facetten, so viele Möglichkeiten, so viele neue Wege zu entdecken. Seien Sie offen für neue Betrachtungsweisen, Schritte in neue Richtungen, Produkte & Dienstleistungen, die das Leben einfacher & schöner machen (und damit meine ich gewiss nicht jeden neuen Mist auf dem Markt …), eine neue Liebe vielleicht, was auch immer … Verletzlichkeit inklusive. Natürlich geht dieser Schuss auch öfter mal nach hinten los. Wir kennen das etwa von neuen Chefs/CEOs/etc., die ihre Ernennung rechtfertigen wollen durch rasche Veränderungen. Gerne erst einmal optisch, z.B. mit neuen Logos, Schriftzügen oder so ähnlich. Gruslige diesbezügliche Beispiele kennen wir alle. Das soll uns aber nicht an Sätzen wie „… haben wir schon immer so gemacht und bleibt auch so …“ festkleben lassen.

Viele unserer Kinder werden dereinst Berufe ausüben, die es heute noch gar nicht gibt. Das ist der Lauf der Dinge, und das ist auch gut so. George Bernard Shaw hat es vielleicht am schönsten gesagt: „Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute. Seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“

P wie Präsenz  Man kann es nicht oft genug sagen: Präsenz ist der Dreh- & Angelpunkt unserer Existenz.  Geniesse den Augenblick, tauche ein ins Hier & Jetzt, es ist alles, was du hast … schallt es uns aus allen Richtungen entgegen. Wissen wir, kennen wir – aber im Alltag müssen wir zuerst noch dies & jenes erledigen, so viel (vermeintlich) Wichtiges & Dringliches & Interessantes schreit nach uns, so viele Pendenzen sitzen uns im Nacken. So viele Ablenkungen & Nebensächlichkeiten, so viel Alltags-Logistik, so viele anstrengende Mitmenschen … Und das Sein und erst recht die Leichtigkeit des Seins bleiben wieder einmal auf der Strecke.

Seien Sie öfter mal „richtig präsent“ im Alltag! Ein paar Sekunden, ein paar Minuten, ein bisschen länger – egal. Alles ein Schritt in die richtige Richtung. Machen Sie auch öfter mal ein paar Schritte raus in die Natur zum Auftanken: Hirn „auslüften“, Pendenzen kurz ruhen lassen, Denken runterfahren und ein bisschen Präsenz spüren. Die Tiefen-Dimension der Gegenwart, die immer da ist, wenn wir zur Ruhe kommen und Denken & Fühlen sozusagen „zuklappen“. Jeder Tag ist ein Geschenk, man nennt es Gegenwart – im Englischen ein kleines Wortspiel: „Every day is a gift – that's why they call it the present.“

Meditation ist letztlich nichts anderes als Präsenz, ein ganz natürlicher Zustand. Auch wenn da gerne ein grosses Brimborium & Geschäft darum herum gemacht wird. Wieso einfach, wenn’s auch kompliziert & kostspielig geht? Und damit sind wir auch gleich nahtlos beim nächsten Buchstaben.

Q wie Quanten-Blabla  Reden Sie mehr Klartext und benutzen Sie weniger Wort-Hülsen!  Ein Beispiel: Kennen Sie „Quanten-Heilung“? Kennen Sie nicht? Natürlich kennen Sie das: Es ist die gute alte Selbstheilung. Nicht mehr und nicht weniger. Tönt bloss nicht so trendy, nicht so wissenschaftlich & sexy, sondern ein bisschen angestaubt & langweilig. Also her mit einem zeitgemässeren Begriff für die kaufkräftige Esoterik-Kundschaft – lasst uns guten alten Wein in neue Schläuche füllen! Die Branche fährt im Moment sowieso auf alle möglichen (pseudo-)wissenschaftlichen Begriffe ab, man gibt sich aufgeklärt & akademisch, denn die Wissenschaft erklärt mittlerweile angeblich auch die abgedrehtesten Theorien. Achten Sie einmal darauf, wie oft Ihnen heute allein der Begiff „Quanten-Irgendwas“ um die Ohren geschleudert wird. Und das ist nur das prominenteste Beispiel von vielen (wobei ich nichts gegen Quanten habe, nur gegen das „Marketing-Drumherum“ …). Heute ist man nicht mehr religiös, sondern spirituell mit wissenschaftlichem Anstrich. Spiritualität+Wissenschaft lautet die neue Zauber-Formel in der Esoterik, und die Jünger folgen in Scharen ...

Letztlich zielen alle – ob Schul-Mediziner, Alternativ-Mediziner, Heilpraktiker, sogenannte Heiler (dieser Begriff stimmt schon in sich nicht) und auch die Patienten selber – wie seit Beginn der Menschheits-Geschichte immer noch darauf ab, die Selbstheilungs-Kräfte im Menschen zu aktivieren. Mit ganz unterschiedlichen Methoden & Hilfsmitteln, die – je nach Fall – ihre Berechtigung haben. Wenngleich natürlich heute viel zu oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird – aber das ist ein abendfüllendes Thema für sich. Unter dem Strich geht es immer um Ankurbelung & Verstärkung der Selbstheilung (oder eben auf Eso-Neu-Deutsch „Quanten-Heilung“). Anders kann der Mensch gar nicht gesunden. Ich bin überzeugt davon, dass Wissenschaft und Spiritualität letztlich in die gleiche Richtung zielen und dasselbe wollen: Die schöpferischen Kräfte & Gesetzmässigkeiten hinter unserem Universum kennen & verstehen lernen. Wollen wir alle, aus tiefstem Herzen. Dieser Weg muss aber nicht mit überflüssigen Wort-Hülsen für altbekannte Begriffe zugepflastert werden …

Schon der Volksmund kennt das Quanten-Blabla – benutzt er doch das Wort „Quantensprung“ seit Jahrzehnten hartnäckig falsch …

R wie Rauchen  Sie rauchen (noch)? Dann machen Sie sich darüber keinen allzu grossen Kopf.  Klar, Rauchen ist nicht förderlich für die Gesundheit, aber noch schädlicher sind die Anti-Raucher-Aufdrucke auf den Zigaretten-Packungen wie etwa „Rauchen kann tödlich sein.“ Wenn Sie aufhören wollen, tun Sie das gelassen und mit Nachsicht sich selber gegenüber. Machen Sie sich keine Vorwürfe – probieren Sie es einfach später wieder. Gelassen & unverkrampft. Vielleicht klappt es beim nächsten oder übernächsten Versuch. Sie müssen niemandem etwas beweisen, sich selber nicht und anderen schon gar nicht. Sie haben wahrscheinlich eh schon viel zu viel bewiesen im Leben …

Sir Peter Ustinov hatte da die richtige, heiter-gelassene Einstellung: „Ich rauche nicht mehr, seit ich einmal nachts aufgewacht bin, weil ich mir einbildete, Einbrecher gehört zu haben. Es war aber nur das Rasseln meiner Bronchien.“ 

S wie Sitzen  Sie rauchen nicht, sitzen aber viel? Vielleicht haben Sie heute bereits ein Päckchen Zigaretten geraucht – im übertragenen Sinne!  5 Stunden am Stück sitzen ist für den Körper genauso schädlich wie ein Päckchen Zigaretten rauchen, sagt der renommierte amerikanische Mediziner Dr. David Agus. Nicht umsonst nennt man ja Sitzen auch das Asbest unserer Tage. Wer sich den ganzen Tag über immer mal wieder bewegt, wird sehr viel seltener krank, so Dr. Agus. Er rät Leuten, die bei der Arbeit sitzen, jede halbe Stunde 3 – 4 Minuten zu gehen. Man muss nicht schwitzen dabei, aber die Lymph-Bahnen, die das Immun-System kontrollieren, sollten gestärkt werden. Besprechungen & Ähnliches kann man beispielsweise öfter mal im Gehen abhalten. Hat übrigens schon Steve Jobs empfohlen …

Der menschliche Körper braucht Bewegung, um gesund zu bleiben. Er braucht nicht unbedingt Sport (Sport ist dann eine gute Sache, wenn er Spass macht), aber er braucht regelmässige Bewegung. Und viele Menschen brauchen auch Bewegung, um innerlich zur Ruhe zu kommen …

T wie
Tag  Charlie Harper aus der US-Serie „Two and a half Men“ sagt gerne, wenn er wieder mal erst abends aufgewacht ist: „Upps – der Tag ist mir entwischt!“  Wie charmant & exotisch! Und wie schrecklich weit weg von uns – wir wollen ja immer möglichst viel reinpacken in so einen Tag, möglichst viel erledigen, carpe diem, Sie wissen schon. Auf gut deutsch „effizientes Zeit-Management“, als könnte man die Zeit „managen“, schon der Begriff ist zum Schreien … Natürlich wollen & sollen wir unsere Tage nutzen – aber zwischendurch darf uns auch ruhig wieder mal einer „entwischen“! Der Takt des Lebens war früher der Puls, heute ist es die Uhr. Vielleicht wird es Zeit, wieder umzustellen … Können Sie einen ganzen Tag lang mal so richtig „nichts“ tun – bzw. nur schlafen, abhängen, ausspannen, tagträumen und so weiter? Also ich bin enorm schlecht in solchen Sachen.

Lieber Charlie, ich glaube, wir könnten viel voneinander lernen – in vielerlei Hinsicht … Denn letztlich stecken alle Eigenschaften in uns allen. Alle über 4‘000 menschlichen Eigenschaften. Aber wir sind einen Grossteil unseres Lebens damit beschäftigt, eine Menge dieser Eigenschaften zu unterdrücken. Das ist auch bis zu einem gewissen Grad in Ordnung, würden wir nicht so arg übertreiben mit dem Unterdrücken …


U wie Uhr  Nehmt den Herren von der Zeit-Sparkasse die grauen Zigarren weg, forderte Schriftsteller Michael Ende so wunderbar. Weg vom „Keine-Zeit-Modus“, rein in den „Meine-Zeit-Modus“!  Natürlich wissen wir spätestens seit Einstein, dass die Zeit letztlich nur eine Illusion ist. Aber sie erscheint uns schmerzlich real im Alltag. Wir brauchen die Zeit als notwendiges Konstrukt für unser tägliches Leben, für das Zusammenleben in der Gesellschaft. Wir brauchen die Zeit auch als notwendiges Konstrukt für unser Denken, denn unser Hirn muss zwingend Vergangenheit & Zukunft miteinbeziehen – wir denken ja in Zeit-Abfolgen, in Prozessen, in Geschichten.

Und wir haben ständig das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben. Auch wenn das natürlich nicht stimmt. Hätten wir mehr Zeit, würden wir einfach noch mehr reinstopfen in unsere Tage, noch mehr Aufgaben übernehmen, noch mehr vermeintlich Wichtigem & Interessantem hinterher rennen. Wir brauchen wohl eher mehr Weisheit, das Richtige zu tun und das Unwichtige wegzulassen. Letztlich scheint es eine Frage der Persönlichkeit bzw. der Erkenntnis zu sein, wie viel Zeit wir haben. Der Erkenntnis, dass es immer genug ist.

V wie Verschwendete Angst  I would like this to signal the end of „wasted angst“ in my life, lautete vor langer Zeit ein Neujahrs-Vorsatz von Schriftsteller Italo Calvino. Das neue Jahr soll für mich das Ende verschwendeter Angst signalisieren.  Nicht umsonst lautet der häufigste Satz im Neuen Testament „Fürchtet euch nicht.“ Ein wichtiger Satz an uns alle, ob religiös oder nicht …

Zu den grössten Bremsklötzen im Leben gehören sicherlich Angst, Schuld & Scham. Was können wir tun, um nicht (mehr) an der Vergangenheit zu leiden und keine Angst vor der Zukunft zu haben? Oder zumindest merklich weniger? Ich antworte darauf gerne mit alten amerikanischen Sprichworten – ich könnte es nicht besser ausdrücken:

„Give up the hope that the past could have been any different.“ Denk nicht mehr darüber nach, dass die Vergangenheit anders hätte aussehen können. Vergiss es einfach – sie war, wie sie war.

„Give up the need to know what happens tomorrow.“ Und lass das Morgen vertrauensvoll auf dich zukommen. Es kommt ohnehin, wie es kommt. „Good things fall apart, so better things can fall together.“ Gutes fällt manchmal auseinander, damit Besseres „zusammenfallen“ kann.

Ein Leben in Angst ist bekanntlich nur ein halbes Leben. Am schönsten ausgedrückt hat das wahrscheinlich der Schweizer Schriftsteller & Kolumnist Martin Suter: „Ich will am Ende des Lebens nicht sagen müssen: So, und jetzt noch einmal alles ohne Angst."

W wie Weit  Bei Aussagen wie „Er/sie ist noch nicht so weit …“ können Sie Ihre Ohren (meist) getrost auf Durchzug schalten.  Wie oft hören wir doch jemanden mit einer Mischung aus Nachsicht, Besserwisserei & Überheblichkeit sagen, ein anderer sei „halt noch nicht so weit …“. Noch nicht so weit in seinem Wissen, in seinem Können, in seinem Bewusstsein & seinen Erkenntnissen, auf seinem spirituellen Weg oder wo auch immer.

Mit anderen Worten: Ich/wir sind ja soooooo viel weiter. Denken wir wenigstens, glauben wir, möchten wir gerne sein. Damit hat es sich aber auch schon. Entsorgen Sie diese Floskeln. Und zwar nachhaltig. Damit sie nicht am Ende noch ein anderer findet!

X wie XingSalabim, FassadenBook, TwitterLitter & Co.  Ja, wir haben das Recht, allen möglichen Stuss für uns zu behalten – aber wir haben nicht immer die Fähigkeit dazu! Der moderne Stammtisch ist digital: „Ich dachte nicht, dass du das gleich ausposaunst.“ „Siehst du, du unterschätzt mich eben immer …“  Aber wir können glücklicherweise dazu lernen. Genauso wie beim viel zu häufigen Checken der diversen Medien-, Social-Media- und sonstigen Plattformen und beim unverzüglichen Lesen von Benachrichtigungen aller Art.

Auch wenn wir es schon fast vergessen haben: Wir müssen nicht zwingend mehr auf unsere Bildschirme schauen als auf unsere Umwelt …

Y wie YouTube  Dito.

Z wie Zum Schluss  noch ein Vorschlag des deutschen Zukunfts-Forschers Matthias Horx: Er rät zu einem „massiven Medien-Verweigerungs-Programm“.  Er will 2014 keine dummen Talk-Shows mehr schauen und keine idiotischen Kurz-Meldungen online oder in Zeitungen mehr lesen. Sondern nur noch ganz gezielt einige wenige „vernünftige“ Medien-Inhalte konsumieren. Auf diese Weise bekomme man einen völlig neuen Zugang zur Welt, wenn man dieses mediale Trommeln & Rauschen einigermassen in die Schranken weise.

Wie wahr – und trotzdem fällt es so schwer, die richtige Balance zu finden im ganzen Medien-Dschungel, im ganzen Über-Angebot unserer Tage. Gerade als vielseitig interessierter, mit offenen Augen durch die Welt gehender Mensch. Diese Balance zu finden bzw. zu halten bleibt eine tägliche Herausforderung für uns alle.

Aber wie meint Matthias Horx so schön: „Wer nur an Silvester Wandlungs-Vorsätze fasst, ist arm dran.“
Amen.


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