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Der allerbeste Vorsatz für 2012

Wie alle Jahre wieder haben wir auch für 2012 jede Menge guter Vorsätze: Endlich wollen wir uns einmal Zeit nehmen für dies und das, wollen vielleicht weniger fernsehen und mehr Sport machen, gesünder essen und belastende Beziehungen beenden, weniger rauchen oder was auch immer. Nur wissen wir aus eigener Erfahrung: Vorsätze fürs neue Jahr gelingen selten. Selbst wenn ein Freundeskreis überwacht, ob die Vorsätze auch eingehalten werden, bleibt es ein schwieriges Unterfangen. 

Also lassen wir es am besten gleich sein mit den guten Vorsätzen? Keinesfalls. Fassen Sie einfach einen einzigen Vorsatz für 2012 – den allerbesten: Füllen Sie Ihren Kopf im neuen Jahr mit Wichtigem, Interessantem, Inspirierendem!

Denn wie heisst es so schön: “If you don’t plant flowers in the garden of your mind, you'll forever pull weeds.” Wer im Geiste keine Blumen anpflanzt, wird immer Unkraut zupfen müssen.

In anderen Worten: Wenn wir unsere Tage – oder zumindest einen schönen Teil unserer Freizeit – nicht mit wichtigen Gedanken und Aktivitäten („Berufung“) füllen, füllen sie sich automatisch mit Belanglosigkeiten. Und wer sich nicht auf inspirierende Ideen, Tätigkeiten und Ziele konzentriert, wird es schwer haben, Zufriedenheit oder gar Erfüllung im Leben zu finden. Und sich häufiger mit „Unkraut“ wie Unzufriedenheit, Ärger oder Frust herumschlagen müssen.

Das tönt erst einmal einfach und einleuchtend – erweist sich aber im Alltag als unwahrscheinlich schwierig. Hier & dort & überall lauern allerlei „Kleinkram“ und jede Menge Ansprüche von allen möglichen und unmöglichen Seiten.

Der eine oder andere kennt diese Problematik auch unter dem Begriff „Parkinsonsche Gesetze“. Der britische Soziologe Cyril Northcote Parkinson formulierte so bekannte Lehr-Sätze wie etwa „Arbeit dehnt sich in genau dem Masse aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht“. Seine ironisch-treffenden Thesen drehen sich hauptsächlich um wachsende Bürokratie und Verwaltung bzw.fehlende Effizienz und Effektivität. Sie gelten aber genauso für den ganz normalen „Alltags-Wahnsinn“. Kennen Sie das Gefühl, wenn man am Tag mehr wirklich Relevantes erledigt hat, als man sich vorgenommen hatte, und am Abend richtig glücklich darüber ist? Nein? Die anderen auch nicht ...

Bedauerlicherweise summiert sich das viele „Unkraut“ im Laufe der Jahre zu riesigen Bergen – und der „Blumen-Garten“, den wir eigentlich hätten pflanzen wollen, ist vielleicht nur ein winziges Beet geworden. Aber es ist nicht zu spät, Gegensteuer zu geben! Konzentrieren Sie sich 2012 zur Abwechslung mal wirklich auf das Wichtige im Leben, auf Ihre ganz persönlichen Prioritäten, auf Ihre ganz individuelle „Berufung“. Machen Sie Pläne – für den nächsten Tag, die nächste Woche, den nächsten Monat und darüber hinaus. Setzen Sie sich Ziele – basierend auf Ihren ganz persönlichen Träumen, Wünschen und Vorstellungen. Geben Sie nicht gleich auf, wenn es nicht von Beginn an klappt. Denn das wird es nicht. Aber wenn Sie sich erst einmal jeden Tag bewusst daran erinnern, aktiv „Blumen zu pflanzen“, setzt sich ganz von alleine eine positive Entwicklung in Gang. Und Sie werden Ihrer persönlichen Berufung 2012 zweifellos einen grossen Schritt näher kommen.

Es ist der beste Vorsatz, den Sie für 2012 fassen können!
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